06.04. Treffpunkt Flughafen München
Flug ab München nach Palermo und zurück von Catania nach München
mit Lufthansa
06.04.2026 9.00 Uhr ab München (MUC) Flug Nr. LH 1914
06.04.2026 11.00 Uhr an Palermo (PMO) Flug Nr. LH 1909
1 Gepäckstück pro Person a 23kg
Nacht Unterkunft: Hotel San Paolo Palace****, Palermo
www.sanpaolopalace.it
Übernachtung mit Halbpension (Frühstück 6 3-Gang Menü oder Buffet)
Am Nachmittag: Rundgang durch die Altstadt von Palermo
Quattro Canti (frühes 17. Jhrt.), Piazza Pretoria (16. Jhrt.), Piazza Bellini (normannisch/arabisch 12. Jhrt), Piazza Marina ( MA 14. Jhrt.), Piazza Verdi (19. Jhrt.)
Die Altstadt von Palermo ist ein faszinierendes Mosaik aus Geschichte, Architektur und lebendiger Stadtkultur. Arabische, normannische, barocke und neoklassizistische Einflüsse verschmelzen hier zu einem einzigartigen Stadtbild, das von engen Gassen, prachtvollen Kirchen und imposanten Palästen geprägt ist. Besonders eindrucksvoll sind die zahlreichen Piazze, die als offene Bühnen des städtischen Lebens dienen – allen voran die Piazza Pretoria mit ihrem manieristischen Brunnen und die Piazza Bellini, umgeben von bedeutenden Sakralbauten verschiedener Epochen. Im Sinne der städtebaulichen Ideen Camillo Sittes entfalten diese Plätze ihre besondere Wirkung durch ihre unregelmäßigen Formen, räumliche Geschlossenheit und die harmonische Einbindung der Bauwerke. Sie wirken nicht monumental-streng, sondern malerisch und pittoresk – als gewachsene Räume, die Kunst, Architektur und Alltag auf natürliche Weise verbinden. So erscheint Palermos Altstadt als lebendiges Gesamtkunstwerk.
Märkte und öffentlicher Raum - Street Art & Street Food
Ballaró & Capo Markt, La Vucciria-Markt oder Il Capo, Kalsa (Street Art, Street Food)
Die Märkte in Palermo – wie Ballarò, Vucciria oder Il Capo – sind weit mehr als Orte des Handels. Sie bilden das pulsierende Herz des öffentlichen Lebens. Zwischen lauten Händlerstimmen, frischem Fisch, Gewürzen und Obst spürt man die jahrhundertealte Mischung aus arabischen, normannischen und mediterranen Einflüssen. Auch Street Art prägt das Stadtbild Palermos. In vielen Vierteln erzählen Wandmalereien von sozialem Wandel, Migration, Widerstand und Hoffnung. Kunst wird so zum offenen Dialog im öffentlichen Raum und macht Geschichte und Gegenwart sichtbar. Das Street Food – etwa Arancine, Panelle oder Sfincione – gehört untrennbar dazu. Es wird direkt auf der Straße zubereitet und gegessen, spontan und gemeinschaftlich. Märkte, Street Art und Street Food verbinden sich in Palermo zu einem lebendigen Stadtraum.
07.04. 2. TAG: Ausflug Palermo und Monreale
(ca. 7 Stunden)
Am Vormittag: Umgebung von Palermo
Kathedrale von Monreale (ca. 8km außerhalb)
Die Kathedrale von Monreale bei Palermo ist eines der bedeutendsten Beispiele normannisch-arabisch-byzantinischer Architektur auf Sizilien. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und beeindruckt besonders durch ihre prachtvollen Mosaiken, die biblische Szenen auf goldgrund überziehen, sowie durch den imposanten Kreuzgang.
Castello della Zisa
Das Castello della Zisa in Palermo wurde im 12. Jahrhundert unter den Normannen erbaut und zeigt starken arabisch-normannischen Einfluss in Architektur und Dekor. Ursprünglich als Sommerresidenz für die Könige gedacht, besticht es durch elegante Bögen, filigrane Mauerornamente und einen Garten mit Wasserspielen. Heute ist die Zisa ein bedeutendes Beispiel für die Verschmelzung europäischer und islamischer Baukunst in Sizilien.
Am Nachmittag: Arabisch-normannische Architektur in Palermo
Die Normannen eroberten Sizilien im 11. Jahrhundert unter der Führung von Roger I. und gründeten später das Königreich Sizilien (1130). Obwohl sie ursprünglich aus der Normandie stammten, übernahmen sie viele Elemente der bereits bestehenden byzantinischen, arabischen und lateinischen Kultur. Unter normannischer Herrschaft entwickelte sich Sizilien zu einem multikulturellen Zentrum im Mittelmeerraum.
Palazzo dei Normanni mit Capella Palatina
Der Palazzo dei Normanni in Palermo ist der älteste königliche Palast Europas und war einst Residenz der normannischen Könige Siziliens sowie Sitz des historischen sizilianischen Parlaments. Er liegt auf dem höchsten Punkt der Stadt und vereint Elemente arabischer, byzantinischer und normannischer Baukunst. Besonders berühmt ist die Cappella Palatina mit ihren prachtvollen Goldmosaiken und dem kunstvoll geschnitzten Holzdekor, ein Meisterwerk des arabisch-normannischen Stils. Heute dient der Palazzo als Sitz der sizilianischen Regionalversammlung und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe „Arab-Normannisches Palermo“
Die Palazzi von Palermo
Palazzo Branciforte (Multifunktionszentrum)
Palazzo Abatellis (Neue Galerie von Carlo Scarpa)
Palazzo Mirto (Museum über das Leben des sizilanischen Adels)
Palazzo delle Poste (ital. Rationalismus/Moderne 1930er)
Die Palazzi in Palermo sind eindrucksvolle Zeugnisse der bewegten Geschichte Siziliens. Viele der prächtigen Stadtpaläste entstanden zwischen dem Mittelalter und dem 18. Jahrhundert und spiegeln die Einflüsse der Araber, Normannen, Spanier und Bourbonen wider. Die Palazzi sind somit nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern auch bedeutende kulturelle Zentren, die Palermo zu einem wichtigen historischen und künstlerischen Mittelpunkt im Mittelmeerraum machen.
Opera dei Pupi teatro Argento (Sizilianisches Puppentheater)
Das Puppentheater in Sizilien, bekannt als Opera dei Pupi, ist eine traditionelle Form des Marionettentheaters, die im 19. Jahrhundert entstand. Es erzählt vor allem Geschichten von Rittern, Helden und Kämpfen – besonders aus den mittelalterlichen Epen rund um Karl den Großen. Für Sizilien hat das Puppentheater eine große kulturelle Bedeutung: Es war lange eine wichtige Form der Volksunterhaltung und vermittelte Werte wie Mut, Ehre und Loyalität. 2001 wurde die Opera dei Pupi von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt.
Catacombe dei Cappuccini
Die Catacombe dei Cappuccini sind ein einzigartiges, historisches Bestattungs- und Mummifizierungsensemble unter dem Kapuzinerkloster. Ursprünglich ab dem späten 16. Jahrhundert als Begräbnisstätte für Kapuziner-Mönche angelegt, entwickelten sich die Katakomben bald zu einem begehrten Ruhestätte-Ort für wohlhabende Bürger Palermos, die sich und ihre Angehörigen hier mumifizieren und öffentlich ausstellen ließen.In langen unterirdischen Gängen sind heute Tausende von mumifizierten Körpern und Skeletten zu sehen – oft in ihrer Kleidung, teils in Lebenspose arrangiert, getrennt nach Geschlecht, Beruf oder sozialem Status.
Das Teatro Massimo in Palermo ist das größte Opernhaus Italiens und eines der bedeutendsten Europas. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und gilt als architektonisches Meisterwerk des Neoklassizismus.
Alternativ: Zeitgenössische Architektur
Cantieri Culturali alla Zisa (ZAC) / Zisa Zona Arti, Hangar Bicocca, Centro Internazionale di Fotografia, Fondazione Merz
Die Cantieri Culturali alla Zisa in Palermo sind ein bedeutendes Beispiel für die Umnutzung historischer Industrieflächen im Norden der Stadt zu einem lebendigen Kulturzentrum.Nach der Übernahme durch die Stadt Palermo in den 1990er Jahren wurden die ehemaligen Werkshallen und Freiflächen behutsam saniert und zu einer „Cittadella della cultura“ umgestaltet: Heute beherbergen die Cantieri zahlreiche kulturelle Einrichtungen, darunter Ausstellungs-, Theater- und Musikräume, das Goethe-Institut, das Institut français sowie Schulungs- und Produktionsstätten für Film, Fotografie und bildende Künste.
Albergheria-Viertel
08.04. 3. TAG: Madonie und Cefalù
Fahrt zu den Madonie-Bergdörfern (Fahrzeit 1,5 h)
Die Madonie-Dörfer liegen in den Madonie-Bergen im Norden Siziliens und zeichnen sich durch traditionelle Architektur, enge Gassen und authentische Kultur aus. Sie sind wichtig für den touristischen und kulturellen Wert der Region, da sie Geschichte, lokale Handwerkskunst und mediterrane Landschaft verbinden. Viele Dörfer bewahren alte Bräuche und bieten Einblicke in das ländliche Leben Siziliens.
Polizzi Generosa (Bagheria: Villa Palagonia), Petralia Soprana und Petralia Sottana (lokale Märkte und Handwerk=
Mittagessen in Castelbuono
Am Nachmittag: Fahrt nach Cefalú (Fahrzeit 3 h)
Besichtigung von Cefalú
Der Name „Cefalù“ leitet sich vermutlich vom griechischen „Kephaloidion“ ab, was „Kopf“ bedeutet, in Anspielung auf den markanten Felsen, der die Stadt überragt. Die Stadt ist berühmt für ihre normannische Kathedrale mit prächtigen Mosaiken, enge verwinkelte Gassen und das historische Fischerviertel. Cefalù war ein prestigeträchtiger Rückzugsort, Sommerresidenz und Statussymbol der herrschenden Klasse aus Palermo.
Duomo di Cefalú (UNESCO- Weltkulturerbe) / normannische Katherdrale
La Rocca (Felsen von Cefalú mit Tempelruine)
Lavatoio Medievale (mittelalterlicher Waschplatz in Felsen gehauen)
Spiaggia di Cefalù
Am Abend: Fahrt Ätna Region bis nach Randazzo (Fahrzeit 3,5 h)
Übernachtung im Agriturismo Borgo San Nicolao
(mit Weinverkostung, Pool und Gemeinschaftsräumen)
09.04. 4. TAG: Palermo-Agrigent
Agrigent an der Südküste Siziliens war in der Antike eine der mächtigsten griechischen Städte auf der Insel. Heute ist die Stadt vor allem für das Tal der Tempel bekannt, ein herausragendes archäologisches Ensemble mit gut erhaltenen dorischen Tempeln, das Agrigent zu einem wichtigen kulturellen und touristischen Zentrum Siziliens macht.
Zwischenstopp: Alberto Burri: „Il Grande Cretto di Gibellina“ in Gibellina
Der Grande Cretto di Gibellina von Alberto Burri ist ein monumentales Land-Art-Werk im Belice-Tal, das an das Erdbeben von 1968 erinnert, das die Stadt Gibellina zerstörte. Burri bedeckte die Ruinen der alten Stadt mit Betonblöcken, sodass die ursprünglichen Straßen und Gebäude als abstraktes „Betonlabyrinth“ sichtbar bleiben. Das Werk gilt als eindrucksvolles Mahnmal für Zerstörung und Wiederaufbau und verbindet Kunst, Erinnerung und Landschaft auf einzigartige Weise.
Nachmittag: Valle dei Templi (Tal der Tempel)
Das Valle dei Templi in Agrigent ist eines der bedeutendsten archäologischen Areale Siziliens und weltweit bekannt für seine gut erhaltenen griechischen Tempel. Die Anlage zeigt die Blütezeit der antiken Stadt Akragas, vereint Geschichte, Architektur und Landschaft und ist heute ein UNESCO-Weltkulturerbe sowie ein wichtiges Zentrum für Tourismus und kulturelles Erbe.
Giardino delle Kolymbethra (Garten zwischen den Tempeln)
Cattedrale di San Gerlando. (normannisch 11. Jhrt.)
Scala dei Turchi
Die Scala dei Turchi an der Südküste Siziliens ist eine spektakuläre weiße Kalkstein-Klippe, die wie eine natürliche Treppe ins Meer abfällt. Sie ist ein beliebtes Naturdenkmal und touristisches Highlight, bekannt für ihre markante Farbe, die Form und die atemberaubende Aussicht auf das Mittelmeer.
Übernachtung im Grand Hotel Mosé ****
Viale Leonardo Sciascia 47A3, ca. 6 km vom Ortszentrum entfernt
www.grandhotelmose.it
10.04. 5. TAG: Agrigent - Catania
Catania, an der Ostküste Siziliens am Fuße des Ätna gelegen, ist eine der wichtigsten Städte der Insel. Sie spielt eine zentrale Rolle in Wirtschaft, Handel und Landwirtschaft, besonders durch ihren Hafen und die fruchtbaren Böden der Umgebung. Die Stadt wurde mehrfach durch Vulkanausbrüche und Erdbeben zerstört, besonders 1669 und 1693, und steht heute als Symbol für den Wiederaufbau nach Katastrophen. Als Universitätsstadt und kulturelles Zentrum mit Theatern, Festivals und Traditionen wie dem Fest der Heiligen Agatha prägt Catania das Leben auf Sizilien und zeigt die Stärke und Widerstandsfähigkeit seiner Bevölkerung.
Besichtigung von Catania
Antikes Theater
Monastero dei Benedettini San Nicolò (Kloster mit zeitgenössischen Interventionen)
Im Benediktinerkloster von Catania realisierte Giancarlo De Carlo zeitgenössische architektonische Interventionen, die eine sensible Verbindung zwischen Kunst und historischem Bestand schaffen. Dabei nutzte er vor allem Lava als Material, um die Arbeiten harmonisch in die Umgebung einzufügen und die lokale Identität zu betonen. Die Interventionen respektieren die historische Substanz des Klosters, integrieren moderne Gestaltungsprinzipien und zeigen, wie zeitgenössische Architektur den historischen Kontext bereichern kann.
Die Rote Halle von Antonino Leonardi ist eine künstlerische Installation, die durch intensive rote Farbflächen und geometrische Formen eine starke Raumwirkung erzeugt. Sie verbindet zeitgenössische Kunst mit der Architektur des Raumes, schafft eine emotionale Erfahrung für die Betrachter und betont die Spannung zwischen Farbe, Licht und Raum.
Optativ: “Le Ciminiere” – Adaptive Reuse
Le Ciminiere in Catania, ehemalige Industrie-Schornsteine, wurden nach ihrer Stilllegung in den 1990er-Jahren zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum umgestaltet. Sie stehen heute als Symbol für den Wiederaufbau und die Umnutzung historischer Industriearchitektur, verbinden Industriegeschichte mit zeitgenössischem Leben und zeigen, wie Stadtentwicklung und Kultur Hand in Hand gehen können.
Übernachtung im Katane Palace Hotel, Catania ****
www.katanepalace.it
11.04. 6. TAG: Ganztägiger Ausflug Ätna
Ganztägiger Ausflug Ätna und Taormina, inkl. Reiseleitung und Bus
Besuch eines privaten Landguts am Ätna mit Mittagsimbiss
Der Ätna ist Europas größter aktiver Vulkan und eines der markantesten Wahrzeichen Siziliens. Seine Besteigung ist eine beliebte Aktivität für Touristen und Einheimische: Sie verbindet Abenteuer mit Naturerlebnis und bietet spektakuläre Ausblicke auf Lavafelder, Krater und die umliegende Landschaft. Der Ätna hat nicht nur geologische Bedeutung, sondern prägt auch die Kultur, Landwirtschaft und den Tourismus der Region – vom Weinbau an seinen Hängen bis zu geführten Vulkanwanderungen.
Der Ausflug führt zum 3.340 m hohen Ätna, dem höchsten noch tätigen Vulkan Europas.
Auf der Ätna-Höhenstraße geht es hinauf bis auf 1.900 m zu den beeindruckenden Lavafeldern.
Nachmittag: Taormina
Vom weltberühmten Amphitheater aus bietet sich Ihnen ein herrlicher Ausblick.
12.04. Ganztägiger Ausflug Syrakus/Noto
Syrakus, an der Ostküste Siziliens gelegen, war eine der mächtigsten antiken Städte des Mittelmeerraums. Die Stadt spielte historisch eine zentrale Rolle als politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum und war bekannt für Philosophie, Wissenschaft und Kunst, etwa durch Archimedes. Mit ihrem reichen archäologischen Erbe, den griechischen Theatern, Tempeln und der Altstadt auf der Insel Ortigia, prägt Syrakus das kulturelle und historische Selbstverständnis Siziliens bis heute.
Am Vormittag: Besichtigung der Felsmetropole Pantalica
La Pantalica in der Provinz Syrakus ist eine beeindruckende Felsmetropole mit Tausenden von Felsengräbern aus dem 13.–7. Jahrhundert v. Chr. Sie zeigt die frühe Besiedlung Siziliens, die Nutzung natürlicher Landschaften für Siedlung und Bestattung und ist heute ein bedeutendes archäologisches und kulturelles Erbe.
(UNESCO-Weltkulturerbe, Naturpfade entlang des Anapo-Tals)
Dauer der Besichtigung 3 h
Historische Stadt „Ortigia“
Ortigia ist die historische Altstadt von Syrakus, gelegen auf einer kleinen Insel direkt am Meer. Sie besticht durch enge Gassen, barocke Kirchen, antike Tempel und Plätze und verbindet griechisches, römisches und barockes Erbe. Als kulturelles Herz der Stadt ist Ortigia heute ein wichtiges Tourismus- und Kunstzentrum Siziliens.
(Piazza Duomo, Duomo di Siracusa, Fontana di Diana, Fonte Aretusa)
Jüdisches Viertel
Basilika Santuario della Madonna delle Lacrime (1964-1994)
Die Basilika Santuario della Madonna delle Lacrime in Syrakus ist ein modernes Wallfahrtszentrum, errichtet in den 1960er Jahren nach einem Wunderbericht über die weinende Madonna. Ihre auffällige, zeitgenössische Architektur und monumentale Kuppel machen sie zu einem wichtigen religiösen und architektonischen Wahrzeichen der Stadt.
Arch. Michel Andrault e Pierre Parat
Fahrt nach Noto (Fahrzeit ca. 40 min)
Noto an der Südostküste Siziliens ist eine berühmte Barockstadt, die nach dem verheerenden Erdbeben von 1693 vollständig neu aufgebaut wurde. Die Stadt besticht durch ihre harmonische Architektur, prunkvolle Paläste und Kirchen und ist heute ein bedeutendes kulturelles und touristisches Zentrum sowie Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Val di Noto“.
Nachmittag: Besichtigung der Barockstadt Noto
(Kathedrale von Noto, Corso Vittorio Emanuele, Chiesa del Carmine, Palazzo Ducezio (Rathaus mit Treppenhaus=, Palazzo Nicolaci (Balkone, Giardini)
Museo del Barocco Sicilano
Das Museo del Barocco Siciliano in Noto widmet sich der Präsentation und Vermittlung des barocken Erbes Siziliens im Kontext der Stadt und der Region Val di Noto.Das Museum zeigt typischerweise Bilder, Skulpturen, Modelle und Dokumente, die das künstlerische, religiöse und gesellschaftliche Leben im barocken Noto und seiner Umgebung veranschaulichen und vermittelt so ein tieferes Verständnis dieser prächtigen Epoche.
Besichtigung ca. 3h
Kirche St. Agata - Neue Nutzung für historischen Bestand
In Noto wurde die ehemalige Kirche von Sant’Agata entweiht und in einen Mode‑ und Concept‑Store umgewandelt, in dem Kleidung, Accessoires und Designobjekte präsentiert werden. Die Nutzung verbindet historische Architektur mit zeitgenössischer Nutzung und zeigt, wie leerstehende Sakralbauten neue Funktionen bekommen können, um erhalten und in das städtische Leben integriert zu bleiben.
Ispica (ca. 15 km von Noto) moderne Architekturprojekte
Alternativ: Besuch der Riserva Naturale Cavagrande del Cassibile
Ein spektakuläres Naturdenkmal etwa zwischen Avola, Noto und Syrakus, bestehend aus einem tiefen Canyon, den der Fluss Cassibile über Jahrtausende in das Kalksteinplateau geschnitten hat. Hier findest du riesige Felswände, türkisfarbene natürliche Seen (laghetti), Wasserstellen und wilde Landschaft,
13.04. 8. TAG: Heimreise
Flug ab Catania nach München
13.04.2026 18.35 Uhr ab Catania (CTA) Flug Nr. LH 1909
13.04.2026 20.45 Uhr an München (MUC)