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ENTWERFEN M1 ORGANISATION

T1 01.10.2025

EINFÜHRUNG

Ort: Zimmer Tragbar, Baugeschichte

Gruppe 1 um 14 Uhr:

Aslani Samaneh

Bexelius Emelie

Blechschmidt Bruno

Erdem Gülcan

Floreani Sarah

Hegenlocher Stefan

Karbon Jonas

Keinath Paulina

Kosmala Niklas

Ludewig Amélie

Mülder Frederik

Naumann Clara

Gruppe 2 um 15.30 Uhr:

Özgül Elife

Özmen Harun

Passler Lukas

Pirk Fiona

Saboth Maximilian

Scharr Annika

Schöne Esther

Schwalm Hannah

Spitzenstätter Sarah

Traub Hannah

Unterthiner Nadia

Wölfle Madeleine

Hier die Unterlage zur Einführung:

https:77we.tl/t-YuK6ccHfsP

T2 08.10.2025

Kurzreferate

(Bitte Unterlage verwenden: Auckenthaler & Brandauer: “Parzialmente nuvoloso”)

ca. 10 min Vortrag, anschließend Diskussion

bitte Unterlage vorbereiten als pdf (mit kurzer, kompakter Zusammenfassung für alle, pdfs werden von mir gesammelt und allen zur Verfügung gestellt)

Gruppe 1 um 9.00 Uhr:

Ort: Zimmer Tragbar, Baugeschichte

1 Bexelius Emelie & Paulina Keinath

Müll in Sizilien, Klimawandel

2 Hagenlocher Stefan & Karbon Jonas

Infrastrukturen (Verkehr und Energie)

3 Clara Naumann & Niklas Kosmala

Wohnutopien peripherer Pioniere

4 Wölfle Madeleine & Ludewig Amélie

Die Probleme des Südens (Abwanderung, Mafia, Misswirtschaft …)

5 Aslani Samaneh & Blechschmidt Bruno

Katastrophen und Wiederaufbau (zB. Poggioreale, Santa Margherita di Belice)

6 Floreani Sarah & Mülder Frederik

Landwirtschaft, Agrarreformen und Scheitern

Gruppe 2 um 13.30 Uhr:

Ort: “Aquarium” Architekturtheorie (Seminarraum, EG) Eingang rechts, 1. Tür links)

1 Passler Lukas & Saboth Maximilian

Sizilien allgemein (Daten)

2 Özgül Elife & Unterthiner Nadia

Das Phänomen “maifinito” (öffentlich, mit Beispielen) - Gründe und Hintergründe

3 Schöne Esther & Scharr Annika

Das Phänomen “maifinito” (privat, mit Beispielen) - Gründe und Hintergründe

4 Özmen Harun & Erdem Gülcan

Erdbeben in Sizilien

5 Schwalm Hannah & Spitzenstätter Sarah

Zum Thema der “Ruinen” (allgemein und in Sizilien)

6 Pirk Fiona & Traub Hannah

Perspektiven des Aufbruchs (S. 392ff.)

(Architektonische Strategien, Postwachstum, Allgemeingüter, usw.)

T3 15.10.2025

Vorbereitung und Besprechung der Schwarzpläne

  1. Bitte in den 2er-Gruppen jeweils 6 Schwarzpläne mit unterschiedlichen Maßstäben vorbereiten.

  2. Die Auswahl des Ausschnittes dem jeweiligen Thema anpassen (zB. die ganze Insel, eine Gruppe von Dörfern, ein Stadtviertel, den Küstenbereich usw.). Probiert bitte aus, wie weit man sich in den Schwarzplan einzoomen kann, um die jeweils relevanten Aspekte des Themas sichtbar zu machen.

  3. Diesen Ausschnitt dann in verschiedenen Maßstäben vorbereiten und als pdf im A1-Format speichern (muss nicht ausgedruckt werden).

  4. Die Gruppe, die sich mit der Energiefrage beschäftig (Stefan und Jonas), sollte bitte den Schwarzplan mit der “Randstadt” (die ganze Insel mit den urbanen Gebieten am Rande, so wie besprochen) vorbereiten.

  5. Bitte tauscht euch auch via WhatsApp aus, damit wir möglichst verschiedene Pläne erhalten und sich nicht alles wiederholt!

  6. Die Schwarzpläne werden in einem gemeinsamen “Archiv” gespeichert, damit jede Gruppe Zugriff auf alle Varianten hat! Könnte das bitte jemand übernehmen?

  7. OPTIONAL: Farbcodierung für bestimmte Themen (zB. “grün” für landwirtschaftliche Flächen (Schraffuren verwenden), “blau” für Flüsse, Seen, Wasserspeicher, “grau” für Infrastrukturen usw.) Die farblich codierten Pläne getrennt speichern.

  8. Bei Farbcodierungen bitte an gemeinsame Regeln halten (Farbcodes von Karten verwenden)

Bei Fragen bitte mail schicken!

DANKE!

Gruppe 1 um 9.00 Uhr:

Ort: Baugeschichte, erstes Zimmer links beim Eingang

1 Passler Lukas & Saboth Maximilian

Dörfer im Verbund - Idee eines “Archipels der Geisterdörfer)

2 Özgül Elife & Unterthiner Nadia

Phänomen “maifinito” lokalisieren / eventuell ganze Region rund um Giarre

(Gebäude und Kontext / Gesamtüberblick)

3 Schöne Esther & Scharr Annika

Küste mit Off-shore Bereich / Trajektorie ins Hinterland (Gebiete mit “maifinito”)

Eventuell Überblick und einzene “Etappen” der Trajektorie

4 Özmen Harun & Erdem Gülcan

Erdbeben in Sizilien

Verschiedene Ausschnitte des Belice-Tals

5 Schwalm Hannah & Spitzenstätter Sarah

Zum Thema der “Ruinen” (allgemein und in Sizilien)

historische und zeitgenössische “Ruinen”

Vielleicht gibt es ein Beispiel, wo beide nebeneinander liegen im geeigneten Maßstab

6 Pirk Fiona & Traub Hannah

Perspektiven des Aufbruchs (S. 392ff.)

(Architektonische Strategien, Postwachstum, Allgemeingüter, usw.)

Ganze Insel mit Zonen; eventuell Übergänge Stadt-Land

Gruppe 2 um 13.30 Uhr:

Ort: “Aquarium” Architekturtheorie (Seminarraum, EG) Eingang rechts, 1. Tür links)

1 Bexelius Emelie & Paulina Keinath

Müll in Sizilien, Klimawandel

Ganze Insel, kritische Zonen, Übergänge

2 Hagenlocher Stefan & Karbon Jonas

Infrastrukturen (Verkehr und Energie)

Ganze Insel, Gebiet rund um Ätna (Geothermiezone)

eventuell Gebiete mit wenig Besiedelung / bzw. Übergangszonen

3 Clara Naumann & Niklas Kosmala

Zonen auswählen, wo größere Zusammenhänge bzw. Probleme sichtbar werden (Wassermangel, große Abwanderung, Verwüstung durch Klimawandel usw. / Periphere Zonen großer Städte usw.)

4 Wölfle Madeleine & Ludewig Amélie

Spezifische Lokalitäten mit besonderen Merkmalen (für Konzept einer “kulinarischen Trajektorie), ganze Insel und Zoom-Bilder (eventuell an eine Collage denken …) Dorf und spezifischer Kontext …

5 Aslani Samaneh & Blechschmidt Bruno

Katastrophen und Wiederaufbau (zB. Poggioreale, Santa Margherita di Belice)

Dörfer des Belice-Tals / eventuell Randzonen oder große Siedlungen

mit Gülcan und Harun von Gruppe 1 austauschen

6 Floreani Sarah & Mülder Frederik

ganze Insel, Land-Stadt-Übergänge (für Konzept der “Agropolis”) / bestehende Landwirtschaftszonen (Oliven, Zitrusfrüchte), wo man Transformation sichtbar machen kann

T4 22.10.2025

FILME

“Sizilien - Profit durch Brandstimmung?”

/de/videos/122219-021-A/re-sizilien-profit-durch-brandstiftung/

“Sizilien im Dürrestress” (ARTE Doku)

/de/videos/118265-021-A/re-sizilien-im-duerre-stress/

“Klimawandel: Sizilianische Orangen in Gefahr”

/de/videos/124888-000-A/klimawandel-sizilianische-orangen-in-gefahr/

“Italien - Palermo ist anders”

/de/videos/084352-000-A/italien-palermo-ist-anders/

“Sizilien - Eine Reise am Mittelmeer”

/de/videos/083277-012-A/eine-reise-am-mittelmeer/

COLLAGEN-ENTWÜRFE

Ausarbeiten des bestehenden Konzepts als 2D-Collage auf Packpapier / die Schwarzpläne im geeigneten Maßstab in einer Collage zusammenfassen und mit Farblinien die Verbindungen ziehen. Die Interventionen mit farbcodierten Symbolen deutlich machen.

Gruppe 1 um 9.00 Uhr:

Ort: Foyer Baugeschichte

1 Bexelius Emelie & Paulina Keinath

Konzentration auf die Ruinendörfer im Erdbebengebiet (Belice-Tal)

Reinzoomen, sodass die Struktur der Dörfer sichtbar wird

“Weiterbauen” der Ruinen in Layerschichten / unterschiedliche Materialien aus dem Müll zur Bildung von Schichten (Strata) / Farbliche Codierung auf verschiedenen Ebenen …

Referenz: “Materialbibliothek” (Andreas Fogarasci)

2 Özgül Elife & Unterthiner Nadia

Die einzelnen Gebäude in Giarre farblich codieren und mit einer Achse verknüpfen / Programm entwickeln (Was kommt in das Projekt?, Institutionen?, Ökologie, Kultur, usw.)

3 Clara Naumann & Niklas Kosmala

Reinzoomen in die Stadt / Spezifische Situationen suchen, wo Infrastrukturen den städtischen Raum definieren (Land-Meer, Freiraum und geschlossene Struktur usw.)

“Synapsen-Modell” erstellen / Netzwerk und Bahnhöfe als “Synapsen” mit Potential zur Infrastruktur

Referenz: Keller Easterling - “Extrastatecraft: The Power of Infrastructure”

4 Özmen Harun & Erdem Gülcan

Umrisslinie der gesamten Insel verwenden und die Elemente (ohne Schwarzplan, nur Umrisslinie) farblich und klein auf das gesamte Gebiet verteilen

Bitte darauf achten, dass Situationen mit Dichte (“Städte”) und ohne Dichte (“freies Land”) entstehen

Reinzoomen in ein bestimmtes Gebiet (zB. Erdbeben-Dörfer)

Referenzprojekt: Andrea Branzi: Agronica

5 Aslani Samaneh & Blechschmidt Bruno

Entwicklung eines Kultur-Konzepts (“Erinnerungsraum” und offene Situationen für die Zukunft)

Bezug auf die “Victims”: Gebäude mit je eigener Geschichte, die über Verbindungselemente zusammenhängen. Entsprechende farbliche Codierung im Schwarzplan mit geeignetem Maßstab.

Referenz: John Hejduk: “Victims”

6 Pirk Fiona & Traub Hannah

Bitte noch einmal bei mir per mail melden (habe leider Inhalt kurz vergessen, sorry)

Gruppe 2 um 13.30 Uhr:

Ort: Foyer Baugeschichte

1 Passler Lukas & Saboth Maximilian

Das Konzept der Universität sichtbar machen /Raster über das Gebiet der Dörfer legen und Elemente der Universität mit farblicher Codierung in den Bestand legen / Abstände des Rasters variieren, je nach Maßstab / Umgebung mit Schraffurflächen berücksichtigen (Wie profitiert das Umland von der Universität? Welche Schwerpunkte gibt es? Wie adressiert man das Projekt an eine spezifische Zielgruppe?)

Referenzprojekt: Cedric Price. Potteries Thinkbelt Project

2 Hagenlocher Stefan & Karbon Jonas

Zonierung der Insel nach dem Beispiel der “Roadmap 2025” von OMA/Koolhaas

Entwurf der Energie-Infrastruktur (nach dem Beispiel des U-Bahn-Plans, wie bei OMA)

Knotenpunkte einzeichnen

(später dann Transformation zu “cultural hubs”)

Referenz: OMA/Koolhaas: “Roadmap 2050”

3 Schöne Esther & Scharr Annika

Eine Collage anfertigen aus den einzelnen “Stationen” / Überblick über die gesamte Trajektorie und Zoom-Fenster in die einzelnen Interventionen

Überlegen, welche Funktionen die Stationen bekommen könnten und wie man Autarkie des Gesamtprojekts erreicht (Produktion, Konsumption, Hilfe …)

Überlegen, wie man die Trajektorie zu einem “exterritorialen Gebiet” machen könnte (ohne nationalstaatlichen Einfluss) / Projekt als “Transformationsmaschine” - vom Migranten zum Bürger

4 Wölfle Madeleine & Ludewig Amélie

Entwurf der “kulinarischen Meile” in einer Kombination der geeigneten Maßstäbe als Collage erstellen /

Weitere Recherche zu lokalen Gegebenheiten, örtliches Potential (zB. Architektur und Landschaft …

Erweiterung der “Kulinarik” zum Thema “Kulturraum” / Definitionen von offener und geschlosser Situation (Essen im öffentlichen Raum, Kochen im öffentlichen Raum usw.) / Berücksichtigung geeigneter lokaler Situationen (zB. Einbindung lokaler Akteure als Produzenten und Konsumenten)

5 Schwalm Hannah & Spitzenstätter Sarah

Historische und zeitgenössische “Ruinen” auf eine Ebene bringen / Verwandlung des gesamten Territoriums in ein “Archiv” mit “objekt trouvés” (Fundstücken, die die Ruinen sind)

Aus den Fundstücken entstehen später Hybride Skulpturen in der Landschaft

Schwarzplan auf eine periphere, vorstädtische Gegend konzentrieren (Sizilien als “generische Landschaft”), die eigenschaftslos ist.

6 Floreani Sarah & Mülder Frederik

Entwicklung der Insel in zwei umlaufenden Bändern (“Stadt” und “Landwirtschaft”) / Ausarbeitung der Landwirtschaft in einer “Barcode-Graphik” mit Farbcodierungen (Auflösung der Monokulturen und Intensivierung) / Mitte der Insel wird zum “leeren Land” (graduelle Abstufung von Park - Landwirtschaft - periphere Kulturlandschaft - Wildnis)

Verzahnung der beiden peripheren “Bänder” / Reinzoomen im geeigneten Maßstab

Später: Entwicklung von Typologien in den Verzahnungsbereichen

Danke!

T5 MI 29.10.2025

Korrektur mit Christoph Siegele

Ort: Foyer Baugeschichte

  • Alle Zeichnungen auf A0-Format bringen (Einzelblätter zusammenfassen) / Maßstab anzeigen

Schwarzpläne im Hintergrund, das “Projekt” farblich herausarbeiten! (wie besprochen)

  • Kurzpräsentation (max. 10 min): Das Projekt/Thema vorstellen / dafür können auch mehrere Folien verwendet werden (eine Folie mit gesamten Projekt, dann noch Ausschnitte)

  • Präsentation mit Bildschirm (bei Bedarf Arbeitsmodelle)

  • 2D- Collagen in physicher Form auch bitte mitbringen !!!

Gruppe 1 um 9.00 Uhr:

1 Bexelius Emelie & Paulina Keinath

Recycling-Zonen einzeichnen im geeigneten Maßstab (“Müll” sammeln soll zeichnerisch veranschaulicht werden, dh. das “Projekt” einschnüren.

Verschiedene Akteure mit verschiedenen “Kreisen” (zB. Müll (Objekte), Tiere, Menschen)

Verlaufslinien mit Bildelementen untermauern

“Zoomings” so wählen, dass das Projekt an bestimmten Orten sichtbar wird.

Dörfer werden zu “Baustellen”, dh. die “educational centres” sollten richtig platziert werden

Überlegen, in welchem Maßstab die einzenen Schichtungen (“strata”) sichtbar werden.

2 Hagenlocher Stefan & Karbon Jonas

Das System öffnen, dh. mit mehreren Ausgängen an die Energie-Infrastruktur Europas andocken

Polyzentisches System (nich herausragendes Zentrum), aber in einige Knoten verlaufen mehrere Anschlüsse. Entwurfsidee “Krater”: In die Karten Öffnungen einzeichnen, wo die “Geologie” bzw. “Energie” erschlossen wird. Eventuell in der Nähe des Ätna-Kraters

Krater des Ätners in die Karte übernehmen (“Karte mit Loch” als Thema) …

Artifizielle Krater in der Karte richtig verorten

3 Clara Naumann & Niklas Kosmala

Eisenbahnnetzt mit Bahnhöfen auf “braunem Hintergrund” (Themenkarte) verorten

Flughäfen und Häfen für Schifffahrt dazunehmen)

“Bahnhof” als Typologie des 19. Jhrts. neu definieren: Bahnhof auf Ebene des 21. Jhrts. heben, dh. als supranationale Einheit, als “Meta-Infrastruktur” (Easterling) oder als “extoritorales Gebiet” - Modell Luxemburg verwenden (Text) und das Modell des “Freeports”

Kurz erklären, was man unter einem “Freeport” versteht.

In den Zoomings zeigen, wie die “Bahnhöfe” mit dem Kontext verzahnt sind (welche verschiedene Möglichkeiten gibt es?)

4 Wölfle Madeleine & Ludewig Amélie

Das Konzept auf ganz Sizilien übertragen (den spezifischen Qualitäten einzelner Orte entsprechend)

Organisations-Diagramm deutlich sichtbar machen

Die Verbindungslinie (Eisenbahn) farblich codieren, ebenso die Typologien, die daran hängen (Bahnhof, Piazza, Bauernhof, lokale Manufaktur, Hotel, usw.)

Verschiedene “Knoten” differenzieren (Produktion, Konsumption, Distribution)

Das Netzwerk ausbauen in verschiedene Entwicklungsphasen (Eisenbahn und daran anschließende Zyklen), mit Schraffuren die landwirtschaftlichen Produktionsflächen einbeziehen

Mit strichlierten Linien das Wachstum des Netzwerks andeuten

Gesamtkonzept des “potatoe plans” erklären !!

Erklären, welche Komponenten des Systems mobil sind und welche statisch

5 Aslani Samaneh & Blechschmidt Bruno

Das Konzept der “victims” von Hejduk ausbauen / Vorschlag von Samaneh übernehmen (Thema der Keramik)

Orte als Sammlung von Fragmenten interpretieren und Nahtstellen zwischen Alt und Neu farblich markieren

“Victims” einsetzen für das “Vernähen” der einzelnen Fragmente (Wie verbindet man die Victims miteinander? Welches Programm bietet sich dafür an?)

Gebäude konzipieren wie den Lageplan der Dörfer (Bruchstücke / Fragmente ( 3D-Collagen)

Cedric Price als Referenz

Cedric Price. Potteries Thinkbelt Project

6 Floreani Sarah & Mülder Frederik

“Barcode-Band” neu entwerfen (an Küstenlinie orientiert, nach Dichte der Bebauung variieren)

Das “Band” sollte alle Elemente der Landwirtschaft inkl. Bäume aufnehmen

In den “Zoomings” auf die Verzahnung von landwirtschaftlicher Fläche und Stadt eingehen

Typologien schematisch im Barcode-Band verankern

Die Zooming-Fenster großzügig in den Plan legen, damit das Projekt sichtbar wird

Gruppe 2 um 13.30 Uhr:

Ort: Foyer Baugeschichte

1 Passler Lukas & Saboth Maximilian

Das Konzept der Universität besser sichtbar machen (Dispersions-Modell)

Raster mit dünnen und gestrichelten Linien über das gesamte Gebiet der “Geisterdörfer” legen

Infrastruktur als Layer dazunehmen, Grünzonen beibehalten

Topographie berücksichtigen bei Rasterstruktur (Hügel)

Einzelne Zonen großzügig “framen” mit Architekturelementen, zB. Campus der Uni (wie besprochen)

Verschiedene Szenarien für die Verzahnung mit dem Bestand ausarbeiten, zB. Layer der Uni liegt höher wie der Bestand (Blick nach unten) oder auf gleicher Ebene

Anfertigen eines Schnitts

2 Özgül Elife & Unterthiner Nadia

Achse in Giarre ausarbeiten (Gebäude und Grünflächen einbeziehen)

Leerstand der Orte berücksichtigen (Recycling-Idee)

Schaffung von “Attraktoren” entlang der Achse im geeigneten Maßstab

Inwiefern können EU-Akteure (und welche) das Projekt auf eine andere Ebene heben?

Idee der “europäischen Kulturhauptstadt) neu umsetzen (aus Ruinen / Recycling) usw.

3 Schöne Esther & Scharr Annika

Geeigneten Ausschnitt verwenden (Sizilien und Meer bis zur Küste von Afrika)

Grenzlinie in eine “diffuse Zone” mit unterschiedlichen Akteuren auflösen

(Radarzonen, Schifffahrtslinien einzeichnen) / natürliche Inseln aufnehmen

Plattformen richtig anordnen / verschiedene “Trajektorien” entwerfen, die sich überlagern (Routen und Ausweichrouten)

Distanzen überlegen (feste und schwimmende Plattformen)

Plattformen ins Land fortsetzen

Funktionen der Plattformen überlegen (Hybridisierung, Sandwich-Bauweise) usw.

Schnitt anfertigen (konzeptionell)

4. Özmen Harun & Erdem Gülcan

Ganz Sizilien auf der “braunen Karte” verwenden

Leichte (dünne Linien) Rasterstruktur einzeichen

Punktwolken einzeichnen (Verteilung der Architekturelemente dicht und nicht-dicht)

Im Hintergrund Zonen sichtbar machen (Landwirtschaft, Wildniszonen)

Flüsse, Infrastrukturen, Bestand verwenden …

5 Schwalm Hannah & Spitzenstätter Sarah

Den “braunen Hintergrund” als archäologische Karte konzipieren, dh. die Arbeit der Architektinnen entspricht der Arbeit von Archäologinnen.

Ruinen aus verschiedenen Schichten (Vergangenheit und Gegenwart) ins Konzept aufnehmen.

Wie kann man das “Projekt” in die Zukunft verlängern?

Konzept der Ruine als “objekt trouvé” / Gebäude als 3D-Collagen aus Elementen der Ruinen

Frage des Bewohnens der Gebäude /ganz, in Teilen?

Ausarbeiten von 3D-Collagen als Arbeitsmodelle

6 Pirk Fiona & Traub Hannah

Auf den “braunen Hintergund” (Sizilien) Gebiete mit Konfliktpotenzial einzeichnen (Klimawandel, Wasserverknappung, Erdbebengebiete, Brandherde usw) (mindestens 10-20 Gebiete)

“Inkubatoren” des Projekts strategisch verteilen

mobiles Konzept (Modell “Wanderzirkus”)

Diffuses Modell entwickeln, das “bottom-up”- Ansätze ermöglicht

Das Konzept sollte großzügig angelegt sein (mindestens 20-30 Interventionsorte)

Zeigen, wie “Inkubatoren” mit der Umgebung verknüpft sind (Schraffurflächen verwenden)

Einen Inkubator in das städtische Gebiet legen

Zoom-Fenster in der richtigen Größe auswählen und richtig anordnen (frei)

Danke!

T6 MI 05.11.2025

Korrektur mit Felix Perasso

Ort: Foyer Baugeschichte

Arbeit am architektonischen Konzept

Wie kann man mit einfachen Diagrammen die architektonischen Konzepte darstellen?

Gruppe 1 um 9.00 Uhr:

1 Bexelius Emelie & Paulina Keinath

Emelie und Paulina suchen in ihrem Projekt nach einer Lösung für die Müll-Problematik in Sizilien. Sie entwerfen „Recycling-Kreise“, die weit in die Landschaft ausgreifen und den Müll und Bestandteile des weit verbreiteten Leerstands nicht nur sammeln, sondern in trennen und als Baustoff verwenden. Damit interpretieren sie die „Geisterdörfer“ des Belize-Tals als einen Layer, an dem Schicht für Schicht weitergebaut wird. Die Dörfer sind ein Palimpsest aus Schichten verschiedener Zeiten. Das Grundkonzept für jede Intervention ist das „growing house“, darüber hinaus geht es aber auch um die Artikulation öffentlicher Bereiche und die Vernetzung der Siedlungsstrukturen. So entsteht ein inter-generatives Projekt mit langer Bauzeit, im Prinzip ein offener Prozess mit einer ganz eigenen Ästhetik. Begleitet wird das partizipative Verfahren von mobilen „educational centres“, die die Prozesse begleiten.

Aufgaben:

Bauschutt mit ins Kozept nehmen (ev. “Haus mit Messing-Teilen” usw.)

Ins Zentrum des Kreisdiagramms ein “Haus” setzen (als Ergebnis des Zusammenschnürens des Projekts)

“Growing-House”-Konzept: Wie kann auf der Basis der Entwurfsidee eine wachsende Struktur realisiert werden?

Farbgebung etwas “aggressiver” machen, um Projekt noch deutlicher hervortreten zu lassen

Konzept der “educational centres” architektonisch ausarbeiten

“Materialität” einarbeiten (Metall zB. , Photoshop…)

Studien zur Schichtung vorbereiten

2 Hagenlocher Stefan & Karbon Jonas

Jonas und Stefan beschäftigen sich mit der Energie-Infrastruktur des Landes. Auf der Grundlage der „Roadmap 2050“ von OMA/AMO entwerfen sie eine kritische Infrastruktur für den Austausch von Energie, die modellhaft für ganz Europa sein könnte. Sie verwenden wie ihr Vorbild eine physische Karte, die einzelne Regionen wie „Geothermalia“, „Solaria“ oder Gebiete mit Windkraft identifiziert. Die Knotenpunkte der Energie-Infrastruktur artikulieren sie architektonisch als „Spiralen“, die – wie der Ätna – in die Tiefe eines Kraters führen. Dort finden die Besucher jeweils die Maschinen für die Energiegewinnung, die pulsierende Zentren eines kraftvollen Systems sind. Auf der anderen Seite der Spirale hingegen treffen sie auf Ausstellungsflächen oder Zonen für kulturelle Events. Im Inneren der Gebäude finden interessante Begegnung statt, die Kraft der Erde verwandelt sich in kulturelle Hotspots …

Aufgaben:

Krater-Idee ausarbeiten: Rampe großzügig nach oben verlängern,

Spirale deutlicher kenntlich machen

Nutzungskonzepte (Programme) überlegen

Anbindung an den Ort: Straße und Energietransfer (System von Energieadern)

Visualisierungskonzept für die Kraft der Energie?

Wie kann man die Energiequelle optisch umsetzen?

Wie kann man aus der Infrastruktur für Energie ein kulturelles Projekt machen?

3 Clara Naumann & Niklas Kosmala

Clara und Niklas wählen für ihren Entwurf das Thema der Verkehrs-Infrastruktur. Sie beziehen sich auf die historische Typologie der Eisenbahn und der Bahnhöfe und entwickeln auf dieser Grundlage eine Super-Infrastruktur, die in ganz Europa verwirklicht werden könnte. Ihre Interpretation des Bahnhofs ist allerdings neuartig: Der Bahnhof ist nicht nur ein Ort des Transports von Waren und Personen, sondern ein „Freeport“. Europäische Kleinstaaten wie Luxemburg haben in der Folge der De-Industrialisierung legistische Infrastrukturen entwickelt, um die Vorteile der nationalen Autonomie mit jenen der EU zu vereinen. Die Bahnhöfe in Sizilien sollen nach diesem Vorbild zu „Freeports“ werden, dh. zu Freihandelszonen, die internationale Unternehmen anziehen und die Städte der Insel aktivieren. Als „urbane Akupunkturen“ sind sie soziale, kulturelle und ökologische Inkubatoren …A

Aufgaben:

Bestehende Flughäfen und Seehäfen in die Infrastruktur der Bahn integrieren

System über “Fluglinien” oder “Schifffahrtsrouten” nach außen öffnen

Klare Linie statt der zackigen Linie bei der Bahn (alte Bahn in einer anderen Farbe belassen)

Reinzoomen in den urbanen Kontext: “Streifen” klar in den Stadtraum setzen (4 Beispiele)

Am Konzept der “Freeports” weiter arbeiten

4 Wölfle Madeleine & Ludewig Amélie

Amélie und Madeleine arbeiten am Konzept einer „kulinarischen Trajektorie“, die den Großteil des Binnenlandes erschließt. Sie verwenden – ganz im Sinne der „slow-food-Bewegung“ eine alte Schmalspurbahn, die Touristen zu den einzelnen Stationen führt. Der Reiz des Projekt liegt darin, dass nicht nur Touristen, sondern auch landwirtschaftliche Produkte zirkulieren. Ein Ort, der vorwiegend Pistazien anbaut, teilt dieses Produkt mit den anderen Orten entlang der Bahnlinie. Zur Erntezeit findet eine „festa del pistacchio“ statt, das wie ein Wanderzirkus von Ort zu Ort reist. Der Zug befördert auch die Möbel für die Events (zB. ein faltbares Dach für das gemeinsame Essen auf der Piazza). Die kulinarische Trajektorie ist keine bloße Linie in der Landschaft, sondern löst Interkationen zwischen den Bahnhöfen und dem jeweiligen Umland aus. So entsteht ein „potatoe-plan“, der weit ins Umland ausgreift und die Architekturtypologien von Bahnhof, Piazza, Manufaktur, Bauernhof usw. beinhaltet. Das Ziel ist die Aufwertung der ländlichen Bereiche, die von Landflucht betroffen sind.

Aufgaben:

Den “potatoe”-Plan großzügig auf die Karte übertragen (große Fläche im Inneren der Insel, dabei aber die kleine Struktur der einzelnen “potatoes” beibehalten

Am Konzept “slow food” arbeiten

Verschiedene Zirkulationsmöglichkeiten schaffen, aber in eine große Schleife verpackt

Piktogramme und Diagramme, um den Kreislauf der Produkte zu zeigen

Konkrete Anbauprodukte als Piktogramme in Karte übertragen (zB. Zirkulation der Oliven …)

Einen Phasenplan entwickeln, der sich am Reifeprozess der Produkte orientiert (zB. Event “Olivenfest” nach der Ernte der Oliven usw.)

5a Aslani Samaneh

Samaneh arbeitet an einem Projekt, das sich der Erinnerungskultur widmet. Sie lokalisiert ihre Intervention in der Zone der Erdbebengebiet. Auf der Grundlage der „Victims“ von John Hejduk entwickelt sie punktuelle Interventionen an den Nahtstellen von Fragmenten, die historisch aus den Katastrophen entstanden sind. Das Erdbeben führte zum Aufgeben von Dörfern, zum Neubau von Siedlungen an ihrem Rand oder zu künstlerischen Interventionen. Die meisten dieser Interventionen sind „gescheitert“, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Samaneh macht aus dem Nachteil einen Vorteil. Sie „vernäht“ die Fragmente der Landschaft zu neuen Strukturen und lässt so neue Dörfer entstehen mit ganz besonderem Flair. Ein Vorbild dafür ist die sizilianische Keramik, die ihr als Leitmetapher für den Entwurf dient.

Aufgaben:

Keramik-Struktur vom Eingangsbild auf alle Dörfer übertragen

Nahtstellen in verschiedenen Farben ausarbeiten

Phasenmodell erstellen für das Anlegen der Nähte (punktuelle Interventionen = “Victims” an geeigneten Orten)

Öffentliche und private Situationen berücksichtigen

Verknüpfung der einzelnen Fragmente (aus dem Anfangsbild) zu einem Ganzen über die Nahtstellen, die ein eigenes “Dorf im Dorf” bilden

Ausarbeitung eines “Victims” als architektonisches Projekt

5b Blechschmidt Bruno

Auch Bruno widmet sich den Erdbebengebieten. Er entwickelt sein Projekt auf der Grundlage des „Potteries Thinkbelt“-Projekts von Cedric Price. Es geht um die Frage, welche Auswirkung große Transformationen von Gesellschaft und Landschaft auf die Menschen haben und wie man mit den Mitteln der Architektur darauf reagieren könnte. Price entwarf eine mobile Universität für eine postindustrielle Landschaft. Gibt es auch eine Infrastruktur für die Zukunft, die zugleich sensibel auf den Bestand reagiert und ein Attraktor für die Menschen in der Zukunft sein könnte?

Aufgaben:

Das Projekt von Price studieren und überlegen, wie es auf eine Ausgangssituation reagiert

Das Projekt großzügig aufziehen

Inwiefern kann von einer “europäischen” Situation gesprochen werden?

Wie kann die Lösung vor Ort auch an anderen Orten funktionieren (Stichwort: “Revitalisierung ländlicher Gebiete”)?

6 Floreani Sarah & Mülder Frederik

Sarah und Frederik setzen sich mit dem Thema der Landwirtschaft in Sizilien auseinander. Sie konzentrieren die landwirtschaftliche Produktion entlang der Küstenregion und verkürzen damit die Wege. Dieser Anlage geben sie die Form eines “Barcode-Bandes”, da entlang der Küste verläuft und sich mit den dicht besiedelten Zonen verzahnt. Ein interessanter Aspekt ist, dass der Konzentration der Landwirtschaft auf der anderen Seite - nämlich dem Landesinneren - eine zunehmende Verwilderung entspricht. Die Aufgabe der Landwirtschaft dort ist nötig, weil die Wasserknappheit und der Klimwandel zur Verwüstung führen. Die “Renaturierung” verläuft in Sizilien auf natürlichem Weg und ist kein Produkt von EU-Richtlinien, die von oben durchgesetzt werden müssen. Die Unterscheidung von Konzentration und Verwilderung führt zu wichtigen Fragen, die wir in Europa beantworten müssen …

Aufgaben:

Barcode-Band noch verfeinern

Die Codes abstufen in zwei Bereiche (Bäume und Pflanzen)

Eventuell den Code an einigen Stellen ausfransen (Richtung Meer = Fischerei)

Reinzoomen in die Stadt an drei Beispielen

(Feine Abstimmung der Bänder im urbanen Kontext, Bäume und Pflanzen verwenden)

Abstufung ins Landesinnere mit einem eigenen Diagramm thematisieren: Übergang vom Stadtpark über Garten und Kulturlandschaft zur “Wildnis” im Landesinneren)

Konzept der “Renaturierung” als europäisches Thema in das Projekt integrieren

(Ausarbeiten des Gegensatzes von “Intensivierung” der Landwirtschaft und “Renaturierung” des Landesinneren")

Gruppe 2 um 13.30 Uhr:

Ort: Foyer Baugeschichte

1 Passler Lukas & Saboth Maximilian

Lukas und Maximilian entwerfen eine “europäische Universität” in Sizilien, die ungewohnte Ausmaße annimmt, denn sie konzentriert sich nicht auf den konventionellen Campus und einem Ensemble von Gebäuden, sondern erstreckt sich auf weite Gebiete der Insel. Die einzelnen Institute der Universität erfüllen vor Ort wichtige Aufgaben, so erkunden die Vulkanologen zB. die Aktivität der Vulkane oder die Agrarwissenschaftler das Potenzial neuer Anbauformen. Die Universität bildet einen Layer, der über dem “Territorium” liegt und einem Raster entsprechend organisiert ist. Dadurch entsteht ein spannender Kontrast zwischen der Abstraktheit des Rasters und der Organisation und den organischen Formen der darunter liegenden Landschaft. Die einzelnen Module der Universität spannen jeweils ein Territorium auf, so wird zB. aus dem Campus der traditionellen Universität ein weit ausgedehntes Feld mit neuen Räumen und neuem Potenzial …

Aufgaben:

Raster variiieren

Ätnaregion als Energieraum der Universität einbauen und als Wissensgebiet für Vulkanologie und Geothermie

2 Darstellungen mit zwei Maßstäben verwenden (Übersicht und bauliche Intervention)”

Zonen ohne Raster einbauen

Bauliche Struktur in einer Ebene über das Land ziehen

Großen Schnit anlegen (so breit wie das Plakat") und verschiedene Situationen einbauen (Geländeverlauf, Berge, Ruinen, Dörfer usw.)

2 Özgül Elife & Unterthiner Nadia

Elife und Nadia halten sich mit ihrem Projekt an einem konkreten Ort auf: in Giarre. Dort gibt es eine auffallende Sammlung von “maifiniti”, also von Gebäuden, die Ruinen sind, Übrigbleibsel von Fehlinvestitionen oder Spekulationsobjekte. Der Entwurf sieht einen kreativen Umgang mit den “maifiniti” vor: Entlang der Achse, die durch den Ort führt, werden sie dafür verwendet, um das Konzept einer “europäischen Kulturhauptstadt” zu verwirklichen. Die “maifiniti” sind nicht das Ende, sondern der Anfang von etwas. Sie können kreativ weitergebaut werden. Nadia und Elife betrachten sie wie “Fundstücke” (objet trouvés), die surreal sind und noch surrealer erscheinen, wenn man Dinge miteinander verknüpft, die eigentlich nicht verknüpft werden können. Die Absurdität der “maifiniti” wird ins Positive gewendet: Wie surreale Skulpturen ragen die neuen Türme aus der Landschaft. Sie werden aus den Materialien des Leerstandes gebaut, skurril und wagemutig. Diese Türme strahlen aus nach Europa, sie laden Künstler ein, um in ihnen zu wohnen oder auch die Bewohner von Giarre, die sie sich kreativ aneignen.

Aufgaben:

Achse im Projekt stärken, selbstbewusster anlegen

Die “maifiniti” links und rechts der Achse anordnen

Stapelung der Strukturen zu surrealen Einheiten

(Surrealität des Bestandes positiv verwerten)

Skulpturen, die nach und nach angeeignet werden

Entwurf einer “europäischen Kulturhauptstadt”, Anbindugn an einen Längengrad (Diagramm)

3 Schöne Esther & Scharr Annika

Esther und Annika widmen sich in ihrem Projekt dem Thema der Migration. Die EU investiert Milliarden, um eine imaginäre Grenze zwischen dem Kontinent und Afrika aufrecht zu erhalten. Die Grenze und das Regime, das zu ihr gehört, werden im Projekt von Esther und Annika radikal in Frage gestellt. Sie lösen die Demarkationslinie auf in eine freie Anordnung von Inseln, Plattformen (Bohrinseln und schwimmende Plattformen), die sie miteinander nach dem Prinzip von “Mikado-Stäben” verbinden. Entlang der so entstehenden Trajektorien werden die Migranten, die als Hilfesuchende aufgenommen werden, zu EU-Bürgern. Die Plattformen sind exterritoriale Gebiete mit eigenem Rechsstatus, also nicht dem Nationalstaat zuzuordnen. Die einzelnen Plattformen sind autark, sie können sich selbst versorgen, organisieren Pflege, Ausbildung und Ernährung. Die Trajektorien hören nicht an den Küsten Siziliens auf, sondern führen ins Landesinnere, wo Migranten in verlassenen Dörfern angesiedelt werden.

Aufgaben:

Arbeiten an Details (Feinabstimmung von “schwimmenden”= beweglichen Plattformen und fixen Plattformen)

Phasenmodell (Schnitt mit Piktogrammen), das den Ablauf der Ankunft der Migranten bis zum Ausstieg als EU-Bürger zeigt

Gedanken zur Architektur ausarbeiten

Sandwich-Bauweise der einzelnen Plattformen (Stapelung von Landschaftselementen)

Wie können einzelne Inseln autark funktionieren (zB. Nahrungsmittelproduktion)?

4. Özmen Harun & Erdem Gülcan

Harun und Gülcan entwerfen eine “Agro-City” nach dem Vorbild von Andrea Branzis “Agronica”. Sie besteht aus flexiblen und beweglichen Komponen. Im großen Maßstab verteilen sie sich wie “Point-Cloud” über die ganze Insel. Zoomt man sich in sie hinein, so erkennt man, dass sie sensibel auf örtliche Probleme reagieren. Der Entwurf dieser Agrarstadt erzeugt eine flache Landschaft mit einem regelmäßigen Raster aus Säulen auf grünen Feldern. Auf dieser scheinbar unendlichen Ebene werden Felder bestellt und Kühe grasen frei zwischen den Säulen. Die Landwirtschaft wird als System der Umwelttransformation verstanden, das sich reversiblen Programmierungen anpassen kann. Bei Bedarf lassen sich die einzelnen Module an bestimmten Orten sammeln, um kooperativ Probleme zu lösen. Die Kernidee der Agrocity ist die Auflösung der Dichotomie von Stadt und Land. Auf diese Weise werden die Probleme Siziliens auch nicht mehr auseinander dividiert, sondern erscheinen als lösbar innerhalb eines Konzepts.

Letzter Termin: keine Korrektur.

5 Schwalm Hannah & Spitzenstätter Sarah

Hannah und Sarah nähern sich ihrem Thema als “Archäologinnen”. Sie finden eine Reihe von Ruinen aus unterschiedlichen Zeiten, antike Ruinen neben den “maifiniti” der Gegenwart. Mit ihrem Konzept schließen sie die Lücke zwischen diesen beiden, denn es gibt keine “touristisch wertvollen” neben bedeutungslosen Ruinen. Stattdessen entwickeln sie eine künstlerische Strategie: sie ergänzen den Layer der historischen Ruinen um die Dimension der Zukunft. Was Sizilien fehlt, ist der Mut zum Aufbruch, der Mut, sich die Zukunft ein stückweit zurückzuerobern. Was ist nun dieser “Layer der Zukunft” und wie sieht er aus? Er könnte ein Flugzeugträger sein inmitten des Landes, ein Objekt, das auf den ersten Blick gar nicht in den Kontext passt, etwas, was absolut de-kontextualisiert ist. Der Flugzeugträger ist eine Ent-fremdung, etwas Bekanntes und zugleich Unvertrautes. Er ist so absurd wie die vielen “maifiniti”, die auf dem Land verteilt herumstehen. Aus dem Flugzeugträger könnte aber in Zukunft ein Hotel werden oder noch etwas viel Spannenderes …

Aufgaben

“Layer der Zukunft” ins Projekt aufnehmen (zB. Flugzeugträger mitten im Land)

Suggestive Collage entwerfen, die Gleichzeitigkeit von drei Zeitebenen zeigt

Versuch, ein Narrativ zu schaffen / Arbeit mit Szenarios

6 Pirk Fiona & Traub Hannah

Fiona und Hannah nähern sich in ihrem Entwurf den Problemen Siziliens, die vielfältig sind. Ihr bottom-up Ansatz greift auf viele Orte aus, die verschieden sind (Stadt, Dorf). Das Ziel ist die Aktivierung der lokalen Bevölkerung durch Information. Damit wollen sie aber nicht nur abstrakt Wissen vermitteln, sondern das latente Wissen der Bevölkerung aktivieren. Sie stellen “Inkubatoren” auf, errichten bühnenhafte Settings, mit denen bestimmte Prozesse initiiert werden können (zB: Anbau neuer Pflanzensorten, Reinigung von Wasser, Müllsortierung usw.) Diese Inkubatoren werden im lokalen Kontext entwickelt, als konkrete Architekturen, die mit einfachen Mitteln realisiert werden können.

Entwurf konkretisieren! (nicht einfach Symbole verwenden, sondern räumliche Situationen entwerfen, architektonische Interventionen schaffen usw.)

Info-Points mit reiner Wissensvermittlung in “Orte der Erfahrung” machen

Szenarios zeichnen mit Kontext (den Kontext variieren: Land, Dorf, Stadt, Meer)

Idee des “Inkubators” graphisch/architektonisch ausarbeiten

Schaffung einer Struktur, die auch anderswo in Europa funktionieren könnte

Danke!

T7 MI 12.11.2025

Midterm mit Christoph Siegele und Felix Perasso

Präsentationen vorbereiten (Bildschirm): 10 min, dann 20 min Diskussion

Programm

9.00 Uhr: Gruppe 1: Passler Lukas & Saboth Maximilian

9.30 Uhr: Gruppe 2 : Bexelius Emelie & Paulina Keinat

10.00 Uhr: Gruppe 3: Aslani Samaneh

10.30 Uhr: Gruppe 4: Özgül Elife & Unterthiner Nadia

11.00 Uhr: Gruppe 5: Hagenlocher Stefan & Karbon Jonas

11.30 Uhr: Gruppe 6: Blechschmidt Bruno

12.00 Uhr: Gruppe 7: Schöne Esther & Scharr Annika

Pause: 12.30 - 13.30 Uhr

13.30 Uhr: Gruppe 8: Pirk Fiona & Traub Hannah

14.00 Uhr: Gruppe 9: Clara Naumann & Niklas Kosmala

14.30 Uhr: Gruppe 10: Özmen Harun & Erdem Gülcan

15.00 Uhr: Gruppe 11: Schwalm Hannah & Spitzenstätter Sarah

15.30 Uhr: Gruppe 12: Floreani Sarah & Mülder Frederik

16.00 Uhr: Gruppe 13: Wölfle Madeleine & Ludewig Amélie

Ende: ca. 17 Uhr

Aufgaben

Bexelius Emelie & Paulina Keinat

Verknüpfung des Recycling-Konzepts: Haushalte und Ökonomie der Bauteile, also von zwei Maßstäben

Potenzial und Wertschöpfung des Altmaterials deutlicher machen

Prinzip des Recyclings auf das “educational center” anwenden (es zeigt die Idee des Entwurfs)

Referenzprojekte für Recycling suchen (Projekte, Büros)

“urban mining” erklären können

Zeigen, dass eine Architektur, die nicht “fertig” sein will, eine eigene Ästhetik erzeugt

Konzept entwickeln für einen “Baugrund” (eventuell Idee des “common ground”)

Geisterdörfer als “common ground” für die Entwicklung der Recycling-Idee

Hagenlocher Stefan & Karbon Jonas

Eine physische Karte als Ausgangspunkt verwenden (Vorbild Roadmap 2050)

Zweiter Schritt (= Zweite Karte): “Windkarte”, “Sonneneinstrahlung”, “Geothermiekarte” in eine Umrisslinie von Sizilien einzeichnen

Bezeichungen (Solaria, Geothermalia usw.) einzeichnen

Logistik der Energieverteilung überarbeiten, dabei zwischen “Produktionszentren”, “Speicherzentern” und “Distributionszentren” unterscheiden

Arten der Energieproduktion in den Diagrammen differenzieren: Solar, Wind, Geothermie

Bei den Diagrammen die Landschaft (mit Reflektoren, Windrädern usw.) berücksichtigen

Die Schnitte weiter ausarbeiten

Bitte, die Arbeitsaufträge ernst nehmen!

Clara Naumann & Niklas Kosmala

Die Diagramme an den drei besprochenen Orten (Messina, Catania, Palermo mit Flughafen, Stadt und neuem Bahnhof) ausarbeiten (Formen kleiner machen, dafür besser platzieren)

Schnitte dazu machen (mit den “drei Ebenenen”)

Erschließungspunkte festlegen nach den Gegebenheiten vor Ort

“Apparatur” der Erschließungen im Diagramm festhalten (Treppen, Lifte, “people mover” usw.)

Wölfle Madeleine & Ludewig Amélie

Den Potatoe-Plan als verbindendes Element einsetzen (in verschiedenen Maßstäben)

Zeigen, wie der Potatoe-Plan wächst (mit Abstufungen in gleicher Farbe = dunkel- bis hellgrün, hellgrün für neue potatoes)

“Mobiliar” entwerfen (Axonometrie mit Kontext), Mobiliar für das Event als “corporate identity” für das Projekt

mehr “Architektur” zeigen!

Aslani Samaneh

Mit den “Keramik-Fragmenten” in das Projekt reinzoomen (Maßstab der Dörfer),

die architektonische Intervention ist nicht das Fragment, sondern ein “Inkubator” an der Nahtstelle der Fragmente

Überlegen, welche Bedeutung die Fragmente im Dorf übernehmen können (Nutzungen, Programme)

Überlegen, welche Funktion die architektonische Intervention übernimmt

Prozesse mit Diagrammen darstellen!

Prinzipiell: nicht in “fertiger Architektur” denken, sondern auf der Ebene von Diagrammen!

Blechschmidt Bruno

Netzwerk neuer Verkehrsströme konkretisieren

Knotenpunkte des Netzwerkes näher definieren (Architekturtypologie: “Tankstelle”? “Garage”?)

Knotenpunkte als Multifunktions-Punkte ausarbeiten

Erklären, wie ein “Sharing-Prinzip” funktionieren könnte

Den Bestand nicht “pauschal” betrachten, sondern zeigen, was es vor Ort schon gibt

Potenzial der Orte mit der Intervention steigern …

Floreani Sarah & Mülder Frederik

Barcode-Band konkretisieren (reinzoomen)

Farbcodierung feiner ausarbeiten

Verlauf der Bänder vor Ort überprüfen (was gibt es vor Ort?)

Schwarzpläne mit gründer Farbcodierung erweitern (Park, Brachen, Gärten, Kulturlandschaft in der Peripherie der Stadt)

Konzept der “Renaturalisierung” für das ganze Projekt ausarbeiten

(zB. “Ausfransen” der Streifen nach draußen, “Wildnis” in den Brachen usw.)

Passler Lukas & Saboth Maximilian

Raster nicht dem Geländeverlauf anpassen

Raster bei Bergen ausschneiden (wie schon besprochen)

Drei Szenarien ausarbeiten (zB. bei Ätna, eventuell auch Meer usw.)

Flächen, die die Institute aufspannen, großzügig und richtig in die Landschaft legen

Konzept der “bewegten Landschaften” besser erklären!!

Mit einfachen Diagrammen die Mobilität der Struktur nachweisen (Institute spannen neue Territorien auf)

Keine doppelstöckigen Anordnungen (wie schon besprochen)

Özgül Elife & Unterthiner Nadia

Drei “maifiniti” aussuchen und ihren Charakter studieren (welches räumliche Potenzial besteht? In welche Richtung kann sich die Struktur entwickeln? usw.)

  1. Konzept der neuen Erschließung: eine freie “Trajektorie” durch das “maifinito” bauen und eventuell mit Kontext verbinden

  2. Konzept des “Raumgerüsts”: das Skelett des “Maifinito” herausarbeiten und nach oben weiterbauen (ausfransen)

  3. Konzept (selbst entwickeln)

Nächster Schritt: Überlegen, wie mit partizipativem Ansatz diese neuen “maifiniti” von der örtlichen Bevölkerung angeeignet werden könnten (Funktionen, Programme)

Schöne Esther & Scharr Annika

Politischen Askept des Projekts nicht vergessen (Grenze, Rolle Europas, Entwurf einer “supra-nationalen Ebene als neuen Verhandlungsort des Projekts)

Migration als Prozess mit Hilfe eines Diagramms zeichnen (Migration heute und Migration neu übereinander in zwei Streifen zeigen, zB. “Aufnahme”, “Ankunft” usw.)

Konzept der “Aufnahmezentren” neu bewerten und entwerfen: derzeitige Aufnahmezentren liegen in Afrika, werden jetzt auf Bohrinseln verteilt … was bedeutet die diffuse Anordnung für den Umgang mit der “Grenze”??

Bohrtürme studieren: Unterschied zwischen “Industriebau” und “Architektur”

Beide Aspekte des Bohrturms in den Entwurf aufnehmen (Architektur wird als “Mantel” konzipiert, Elemente der Architektur “andocken” mit Hilfe eines Krans

Idee entwickeln, wie man das “void” im Inneren der Bohrturms interpretieren könnte …

Kleine “Inseln” entstehen durch Abbau von der großen Bohrinsel (Elemente, die wie Rettungsboote ins Wasser gelassen werden), dadurch wird das Konzept schlüssiger …

Özmen Harun & Erdem Gülcan

“Katastrophe-Karte” überarbeiten (Farbcodierung rot und grün gleichzeitig funktioniert nicht")

Die Intervention an die Karte besser anpassen (“Point-Cloud”)

Beweglichkeit der Katastropenkarte zeigen (zB. Ausbreitung von Waldbränden) und zeigen, wie die Intervention der “beweglichen Architektur” dazu aussieht

Wie löst die Architektur dsa Problem vor Ort?

zB. Wasserknappheit (Sammeln von Wasser über Dachlandschaft)

zB. Waldbrand (dynamische Bewegung der Architektur, die leicht abgebaut werden kann)

usw.

Schwalm Hannah & Spitzenstätter Sarah

“Layer der Zukunft” ausarbeiten: Was kann das sein?

Die ganze Insel als “archäologische Landschaft” interpretieren (Ruinen aus verschiedenen Epochen mit farblicher Codierung (zB. Rottöne)

Einzeichnen einer Rasterstruktur (Rasterpunkte eng und weit, Gebiete, wo der Raster fast ganz fehlt

Reinzoomen in Karte an drei Stellen (zB. Küste, Land, Orte mit vielen “maifiniti”)

Ausarbeiten: Archäologische Landschaft und Thema des Anthropozäns

(Wie verändert sich die Landschaft, die Topografie usw.)

Sichtbarmachung des Wandels mit Baumstämmen als Pfähle mit gleicher Höhe (zB. Wasserstand, Erosion, Brände usw.)

Poesie und Abstraktion des Rasters verknüpfen über “landart”-Interventionen (Mauern in der Landschaft, die als “Spuren” die Veränderungen zeigen usw.

Pirk Fiona & Traub Hannah

Keine Korrektur

Bitte, die Arbeitsaufträge ernst nehmen!

T8 MI 19.11.2025

Einzeltermine

ARBEITSAUFTRÄGE SIND NICHT BIS ZUM TERMIN ZU ERLEDIGEN, SONDERN ALS “LEITFADEN” FÜR DIE ENTWICKLUGN DER PROJEKTE GEDACHT!!

bitte für die Korrekturen den Stand im DIN A3 ausdrucken!

Gruppe 1: 9.00- 9.30 Uhr Schöne Esther & Scharr Annika

  1. Das Projekt verbindet Geopolitik, Migrationspolitik, Infrastrukturplanung und internationale Rechtsfragen. Stillgelegte Bohrinseln, Überreste des fossilen Zeitalters, werden in Inseln der Integration, Bildung und Energie verwandelt – Orte, an denen Migration nicht Flucht bedeutet, sondern Ankunft, Würde und Zugehörigkeit. Zwischen Nordafrika und Sizilien (z. B. im Kanal von Sizilien) liegen mehrere ehemalige oder aktive Offshore-Bohrinseln. Diese könnten als Plattformen für eine Übergangs- oder Integrationszone genutzt werden – eine Art „europäisches Offshore-Territorium“, eine »europäische Exterritorialität«, das Migration sicherer und geordneter macht.

  2. VERORTUNG: Entfernung zwischen Cap Bon (Tunesien) und Mazara del Vallo (Sizilien): ca. 150 km / Bestehende Plattformen: u. a. Bouri Field, Vega Field, Ashtart, Bahr Essalam, mittlere Wassertiefe: 200–300 m, ideale Anbindung an Unterseekabel und Pipelinekorridore

    a. Daten einbinden in Projekt

  3. ZIEL: Aus bestehenden Offshore-Strukturen (wie Bohrinseln im Mittelmeer) eine legale, humane und innovationsorientierte Zwischenlösung für Migration und Integration zu machen. Es ist kein technisches Projekt – es ist eine Zivilisationsidee: Eine neue Art von Territorium, das nicht durch Grenzen definiert ist, sondern durch Kooperation, Wissen und Humanität.Die Bohrinsel, einst Symbol der Ausbeutung (von Ressourcen), wird zum Schiff der Hoffnung, zum Inbegriff des Wandels.

  4. GRUNDLAGEN: Die EU oder ein Staatenverbund (Italien + EU-Kommission + afrikanische Partner) würde bestimmte Offshore-Plattformen in ein Sonderverwaltungsregime überführen. Diese Zonen wären nicht vollständig EU-Gebiet, könnten aber unter EU-Verwaltung stehen – ähnlich wie „EU Trust Territories“ oder spezielle Verwaltungszonen. Rechtsrahmen: Kombination aus Seerecht (UNCLOS), italienischem Recht und EU-Menschenrechtsstandards (Menschenrechte, EU-Recht und internationales Seerecht bilden den normativen Rahmen). Vorschlag: Gründung einer EU-Afrikanischen Sonderzone „EurAfrica“, verwaltet durch ein trilaterales Konsortium (EU, Afrikanische Union, UNHCR). Exterritoriale Verwaltungsform, ähnlich internationalen Forschungsstationen (z. B. Antarktisvertrag). Migration als zirkulären Prozess gestalten – wer will, kann später mit Know-how in seine Herkunftsregion zurückkehren. Partnerschaften mit afrikanischen Staaten zur gemeinsamen Entwicklung von Bildungs- und Energieprojekten.

  5. MASSNAHMEN : Umrüstung der Bohrinseln in Wohn-, Schulungs-, Arbeits-, Kultur- und Verwaltungsplattformen.

    a. Diese Aspekte im jeweiligen Schnitt farblich codieren (Diagramme)

    b. Zeigen, dass darin der “Charakter” der jeweiligen Bohrinsel liegt, also ihr Erkennungsmerkmal

    Versorgung durch Solarenergie, Meerwasserentsalzung, schwimmende Agrarsysteme und Versorgungsschiffe / Nahrungsmittelproduktion, Aquafarming / Modulare Umrüstung der Bohrinseln zu schwimmenden Mikrostädten mit 500–1.000 Bewohner:innen.Aufbau in Clustern (je 5–7 Plattformen) verbunden durch schwimmende Brücken, Energie- und Datenleitungen.Bioklimatische Architektur: maritime Verbundstoffen, solaraktive Fassaden, Algenreaktore, Aquafarmen, ... Vertikale Gewächshäuser und Aquaponik-Systeme sichern Grundversorgung.

    a. Grüne Aspekte farblich markieren!

  6. PROZESS: Menschen, die in diesen Offshore-Zentren leben und arbeiten, könnten nach einer bestimmten Zeit (z. B. 3 Jahre) ein Aufenthaltsrecht in einem EU-Land beantragen, (nach 3 Jahren Möglichkeit für Arbeitsvisa oder EU-Staatsbürgerschaft über ein Integrationsprogramm) oder über ein Punktesystem (ähnlich wie heute in Kanada) Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung in der EU erhalten. Möglichkeit auf EU-Arbeitsvisa, oder „EurAfrica Citizenship“ – eine neue Form transkontinentaler Zugehörigkeit. Fokus auf Integration durch Arbeit, Sprache, und zivilgesellschaftliche Teilhabe.

  7. WIE WEITER? Überlegen, wie man die “Voids” der Bohrinseln (also ihr leeres Inneres) zu einer “Agora” machen kann. Die einzelnen Bohrinseln sind Mikrostädte mit ca. 1500 bis 2000 Menschen, sie treffen sich in der Agora als Gemeinschaftsraum. Die “Agoras” bilden das gemeinsame Element aller Bohrinseln

    a. Schnitte und Diagramme anlegen, die das zeigen!

    b. Inhaltlich “Agora” ausarbeiten (Vorbild “Polis” usw., THEORIE Mouffe / Laclau)

  8. GESTALTUNG: “Leuchtende Körper” (Entwurfsmetapher) im Meer, Referenz Beniamino Sereino, wie besprochen!

    a. Das Konzept für die Gestaltung der Baukörper braucht es noch nicht!

Gruppe 2: 9.30- 10.00 Uhr Schwalm Hannah & Spitzenstätter Sarah

1. Geeignete Orte Auswählen (3 Szenen: Meer, Land, Orte mit wenig Bebauung (Ruinen)

Natur und Symbolik: Wähle einen Ort, der sichtbar die Spuren menschlicher Aktivität zeigt: z. B. trockene Hänge, ehemalige Agrarflächen, Küstenregionen mit Erosion, oder urbane Randgebiete.

Zugänglichkeit: Überlege, ob die Installation öffentlich zugänglich sein soll oder eher für ein begrenztes Publikum. Öffentliche Sichtbarkeit kann die Wirkung auf den Diskurs über Anthropozän und Mensch-Natur-Beziehungen verstärken.

Ökologische Sensibilität: Vermeide Orte, die bedrohte Arten oder sensible Ökosysteme beherbergen. Prüfe lokale Vorschriften für temporäre oder permanente Kunstprojekte.

  1. Die Anthropozän-Thematik ist wichtig für das Projekt!! Bei der letzten Präsentation hat dieser Aspekt völlig gefehlt! Das Anthropozän führt dazu, das mit der großen Zeitdimension die gesamt eInsel zur “Ruine” wird: sie ist voller menschlicher Spuren, die mehr oder weniger auf der gleichen Ebene liegen.

    a. Erklären können, was mit “Anthropozän” gemeint ist!

    b. Wie baut das Projekt diesen Aspekt mit ein? (Transformation der Landschaft zeigen können, menschliche Spuren in der Landschaft zeigen usw.

  2. MATERIAL: Baumstämme: Am besten lokal geschlagenes Holz oder bereits gefällte Bäume, um Eingriffe in die Natur zu minimieren. Vertikale Stämme symbolisieren Wachstum, Standhaftigkeit, aber auch Verletzlichkeit gegenüber menschlichen Einflüssen.

    Zusätzliche Materialien: Rostige Metalle, Betonreste, Plastikfragmente – subtil eingebunden zwischen den Stämmen – können die anthropogenen Spuren verstärken.

    Verwitterung: Lass Materialien unbehandelt, damit sie mit der Zeit altern und sich verändern – ein direktes Bild für den Einfluss des Menschen über Zeit.

  3. Symbolik & Anthropozän

    Gleichbleibende obere Kante: Der Mensch setzt eine „Referenzhöhe“ auf die Landschaft, die die natürliche Variation ignoriert – symbolisch für Eingriffe und Kontrolle. Spuren im Holz: Verfärbungen, Brandspuren, Reste von Verpackungsmaterial – alles kleine Hinweise auf menschliche Präsenz.

    a.) Referenzhöne = abstrakt = menschliche Dimension

    b.) Geländekante = Maß für die Transformation der Landschaft

    c.) unterhalb der Geländekante = frühere Landschaft

  4. WIE WEITER?

    Geländemodelle zeichnen (3D) mit geegneten Orten

    großzügige Darstellung (weite Landschaft, eher flach, max 20 m Variation = Baumhöhe)

    Graphik verbessern (dünnere Linien)

Gruppe 3: 10.00- 10.30 Uhr Floriani Sarah & Frederik Mülder

  1. RENATURIERUNG: Kernland / Innenraum: geringere Besiedlung, Wasserknappheit, Risikogebiet für Bodendegradation. Hier ist eine Landschaftstransformation erforderlich – Landwirtschaft, Renaturierung, eventuell Rückzug von Siedlung.

    a. Den Aspekt der “Re-Naturierung” viel stärker hervorheben im Projekt. Bis jetzt ist dieser Ansatz nur sehr dürftig aufgegriffen worden. Was bedeutet “Renaturierung”? Welche Politik verfolgt die EU damit? Was bedeutet das für das Projekt

  2. GEEIGNETE ORTE AUSWÄHLEN - periphere Situation

    a. Streifen anlegen (Schwarplan mit Grünzonen, Orthofoto, Schwarzplan mit Intervention usw.)

  3. STREIFEN: Verbindungszonen (Übergang Küste‑Hinterland): könnten als „Agro‐Corridore“ dienen, die beide Bereiche verknüpfen – Infrastruktur, Ressourcenfluss (Wasser, Energie), Logistik.

    Verbindungszonen (Übergang Küste‑Hinterland): könnten als „Agro‐Corridore“ dienen, die beide Bereiche verknüpfen – Infrastruktur, Ressourcenfluss (Wasser, Energie), Logistik.

  4. Funktionale Kombination & Wertschöpfung

    Wohn‑ und Arbeitsräume an der Küste: Verdichtung, aber mit Agrarmodulen integriert – urbane Landwirtschaft, vertikale Farmen, Aquaponik etc.

    (das kommt dann bei ARCHITEKTUR, zuerst nacharbeiten bei den Karten!!!!)

    Produktion im Hinterland: intensive aber nachhaltige Agrarsysteme, eventuell Gewächshäuser, agriturismo, Forschungseinrichtungen – eingebettet in Rasterstruktur.

    Logistik: Verbindung Küste–Hinterland via Schiene/Straße, aber auch digitale Infrastruktur – Branzi sieht Tele­matik, Informationsnetzwerke als Infrastruktur der Agronica.

    Schaffung sogenannter „Durchlässigkeitsräume“: Eingerichtete Freiräume für Landwirtschaft, Wasser‐Rückhalt, biodiversitätsfreundliche Gebiete, statt Verdichtung ohne Rücksicht auf Landschaft.

  5. AUSGANGSLAGE BESSER REFLEKTIEREN:

    Eine Transformation von Küste und Hinterland verlangt integrative Ansätze, die Landwirtschaft, Stadt und Landschaft zusammen denken. Dichte Besiedlung der Küstenregionen mit zunehmendem Druck auf Infrastruktur, Bodenverbrauch und Küstenerosion.Gleichzeitig im Inneren: Wasserknappheit, Bodendegradation, Klimawandel‐Effekte wie zunehmende Trockenheit und Verwüstung. Warum Küstenregion? Küstenregionen: hohe Siedlungsdichte, Touristendruck, hoher Wertschöpfungsdruck pro Fläche. Hier kann eine Verdichtung und zugleich Funktionserweiterung stattfinden („Küste als agrar‐urbane Schwelle“).

  6. Zeigen, was das Konzept bringt: Landwirtschaft als Grundstruktur: Nicht als Randphänomen, sondern als integraler Bestandteil des Siedlungsgefüges. Die Agrarflächen sind nicht nur um die Stadt herum, sondern mitten drin bzw. durchdringend. Branzi: „agriculture and architecture are two morphologies of the same logic“.

  7. Pilotgebiete: Manche Rastermodule im Küstenraum zuerst realisieren, dann schrittweise ins Hinterland ausdehnen, Monitoring Wasser‐ und Bodenressourcen im Blick.

  8. Anpassung an Sizilien‐spezifische Bedingungen

    Klimatische Besonderheiten: starke Trockenperioden, Mittelmeerklima, Starkregenereignisse – daher Landschaftsplanung mit Fokus auf Wasserretention, Erosionsschutz.

    Küstenschutz: Küstenbereiche gefährdet durch Meeresspiegelanstieg und Tourismus – Agrocity muss Küstensiedlung mit hochwertigen Agrar‑/Erholungsräumen verbinden.

    Innenraum: häufig entvölkert, Landflucht – schafft Chancen für Rückkehr von Agrarmodulen, nachhaltiger Landwirtschaft, Kombi mit Tourismus (Agritourismus).

    Kulturerbe: Landschaft, Dörfer, Olivenhaine – Integration dieser traditionellen Elemente mit dem neuen Raster‐ und Modulansatz von Agronica.

  9. Wohn‑ und Arbeitsräume im dicht besiedelten Raum: Zusätzliche Verdichtung, aber mit Agrarmodulen integriert – urbane Landwirtschaft, vertikale Farmen, Aquaponik etc.

    Produktion im Hinterland: intensive aber nachhaltige Agrarsysteme, eventuell Gewächshäuser, agriturismo, Forschungseinrichtungen – eingebettet in Rasterstruktur.

    Im Zentrum der Insel: Gezielte Projekte zur Renaturierung

    Logistik: Verbindung Küste–Hinterland via Schiene/Straße, aber auch digitale Infrastruktur – Branzi sieht Tele­matik, Informationsnetzwerke als Infrastruktur der Agronica.

Bitte alles nacharbeiten! Die Arbeitsaufträge bitte ernst nehmen!

Gruppe 4: 10.30- 11.00 Uhr Fiona Pirk und Hannah Traub

  1. Am Konzept arbeiten!!

  2. SITUATIONEN konkret machen. Die “Inkubatoren” ohne Kontext erklären nichts!

    Wahl eines geeigneten “Problems” (zB. Wasserknappheit) und des Territoriums, wo dieses Problem sichtbar wird. Situation im ländlichen Bereich eignet sich: Landwirtschaft, Haushalte, Wasserspeicher, alternative Wassergewinnung

a. Eine Karte zeichnen mit Thema “Wasser”: Flüsse, Speicher (Dämme), Wasserleitungen auf die Felder (?), Wasserleitungen zu den Haushalten, Abwasserleitungen usw.

  1. Wasser‐ und Landschaftsstrategien angesichts der Wasserknappheit

    In den Innengebieten Siziliens: gezielte Renaturierung, Rückgewinnung von Wasser,

  2. Führung von Wasser über natürliche Systeme (Feuchtgebiete, Mulden). Landschaftsrahmen: Auffangbecken, Sukzessionsflächen, Agroforstsysteme, Bewässerungssysteme, die nicht linear sind, sondern modulhaft im Raster integriert.

  3. Governance, Beteiligung & Entwicklungspfad / Nicht ein starres Masterplan‐Schema, sondern Entwicklung in Phasen

  4. Entwurf eines Netzwerks von “Inkubatoren”

    a. Erklären können, was ein “Inkubator” ist

    b.) Zeigen, wo die Inkubatoren auf der Karte (siehe 2.a) positioniert sind

    c.) Zeigen, wie die Inkubatoren eine ökologische Strategie zur Wassernutzung beinhalten

  5. WASSER: Konkret ausarbeiten: In den Innengebieten Siziliens: gezielte Renaturierung, Rückgewinnung von Wasser, Regenwassermanagement, vielleicht Rückbau von Siedlungsteilen. Nutzung der Küsten‐Siedlung für z. B. Entsalzungsanlagen, Meerwassergewinnung, Kombination mit agrarischen Produktionssystemen (z. B. Meerwasserbewässerung tolerantem Gemüse).

Bitte alle Punkte systematisch nacharbeiten! Die Arbeitsaufträge bitte ernst nehmen!

Konkreter werden und mit Architekturzeichnungen (Karten, Inkubatoren) arbeiten!

Gruppe 5: 11.00- 11.30 Uhr Lukas Passler & Maximilian Saboth

1. KONZEPT: „Sizilien als erste europäische Wissenslandschaft – wo Landschaft, Gemeinschaft und Wissen sich gegenseitig formen.“ Sizilien als eine Wissenslandschaft, getragen von einer europäischen Universität, modular in der physischen und sozialen Landschaft verwurzelt.

Funktion: Sizilien wird als Pilotregion für eine neue Art von „landschaftlicher Universität“ verstanden — offen, transdisziplinär, ortsbezogen.

Federführend: eine europäische Universität (z. B. „European University Alliance“ oder ein Konsortium wie CIVIS, UNA Europa, EUTOPIA)

  1. BESTAND MIT EINBINDEN (an RAndgebieten von Orten) Das Projekt könnte anknüpfen an:

    Leere und brachliegende Orte: ehemalige Klöster, Fabriken, Bauernhöfe → adaptive Wiederverwendung als Lernorte (MODEULE PASSEND PLATZIEREN)

    Lokale Gemeinschaften: Wissen nicht importieren, sondern ko-produzieren – mit Handwerkerinnen, Landwirtinnen, Künstler*innen. WISSEN DER BEVÖLKERUNG MIT EINBINDEN

    Ökologische Zonen: jede “Wissenszelle” arbeitet mit der Ökologie ihres Ortes.

    Commons-orientiert: offenes Wissen, lokale Datenräume, partizipative Kartierung.

  2. BODENBEZUG NACHBESSERN

    Öffnen der Struktur nach unten, Blick auf die Vegetationsdecke (Monitoring Biodiversität), Blick auf das Wasser (Meeresforschung), Blick in die Geologie (Ätna-Region usw)

  3. Uni-Raster verwenden, um Landshaftsbereiche noch mehr zu verzahnen (zB. Küste = Land und Meer) /3 Szenarien: KÜSTE, ÄTNA, BINNENLAND MIT PERIPHERIE EINES ORTES

  4. Szenarien nur ca. 5-10 Jahre

Gruppe 6: 11.30- 12.00 Uhr Özem Harun & Erdem Gülcan

  1. Konzept‐Grundlage: Agronica von Andrea Branzi

Was ist „Agronica“? Agronica ist ein theoretisches Projekt von Andrea Branzi (1994–96) im Kontext von Domus Academy und Philips. RE-thinking Architecture. Es zielt auf eine „schwache Urbanisierung“ (urbanizzazione debole) ab – also eine Form der Siedlung, die Landwirtschaft und Stadt nicht mehr als getrennte Formen begreift, sondern als ineinander verwobene Landschaften und Systeme.

Branzi spricht von einem System offener Module, „funzioni senza codici stilistici“, von einer Landschaft, die Stadt ist und Stadt, die Landschaft ist.

a. Umsetzung einer „Agrocity“ in Sizilien auf Basis von Agronica. Der Ansatz dafür passt: Ausgangspunkt sind “Katastropehkarten”: Wasserknappheit (Desertifizierung), Waldbrände, …

b. Reinzoomen in die Karten

  1. Im Folgenden ein strukturierter Vorschlag, wie man vorgehen könnte:

    1. Standortanalyse & Zonierung

    Kernland / Innenraum: geringere Besiedlung, Wasserknappheit, Risikogebiet für Bodendegradation. Hier ist eine Landschaftstransformation erforderlich – Landwirtschaft, Renaturierung, eventuell Rückzug von Siedlung.

    2. Umsetzung nach Agronica‐Prinzipien

    Rasterstruktur: Wie bei Agronica ein gleichförmiges Raster von Stützpunkten im Landschaftsraum, an dem Wohn‑, Arbeits‑ und Produktionsmodule andocken können.

    Module & Flexibilität: Gebäude oder Einheiten, die flexibel nutzbar sind – z. B. Wohnraum, Forschungseinheit, Lager, Landwirtschafts‐Halle. Sie sind nicht starr einer Funktion zugeordnet, sondern können sich je nach Saison oder Bedarf verändern.

    Landwirtschaft als Grundstruktur: Nicht als Randphänomen, sondern als integraler Bestandteil des Siedlungsgefüges. Die Agrarflächen sind nicht nur um die Stadt herum, sondern mitten drin bzw. durchdringend. Branzi: „agriculture and architecture are two morphologies of the same logic“.

    (nicht Freizeit betonen!)

  2. In den “Katastropenkarten” die Module (blau) wie “Point-Clouds” verteilen.

    Die Verteilung der Module erfolgt nicht “geometrisch” (Rechtecke oder Quadrate), sondern in organischen Formen!

  3. KONZEPT besser reflektieren: Freie Anordnung von Modulen, die leicht abgebaut und wieder aufgebaut werden können.

    (keine fertigen Grundrissse liefern!)

    Die Arbeitsaufträge bitte konsequent erledigen!

Gruppe 7: 13.00- 13.30 Uhr Özgül Elife & Unterthiner Nadia

  1. Die einzelnen “maifiniti” so ausarbeiten, wie bei der Korrektur besprochen: eventuell alle Prinzipien auf ein maifinito anwenden (Trajektorie, Raumgerüst, Inszenierung)

  2. Noch 3 “maifiniti” dazunehmen (das geht sich zeitlich leicht aus)

  3. Nächster Schritt: In die “maifiniti” hineinzoomen (Räume sichtbar machen)

STRATEGIE FÜR DIE INHALTE DER MAIFINITI:

  1. CROSS-PROGRAMMING: Bernard Tschumis Cross-Programming bedeutet, Programme bewusst zu mischen oder zweckzuentfremden, um neue räumliche Bedeutungen, Nutzungsweisen und gesellschaftliche Reibungen zu erzeugen. Statt Architektur als stabile Form–Funktion-Beziehung zu denken, nutzt man Konflikte, Überlagerungen und “falsche” Zuordnungen als Gestaltungsmotor.

    Die “maifiniti” in Sizilien – unvollendete/ruinöse Strukturen aus gescheiterten Spekulationsvorhaben – eignen sich dafür besonders gut, weil sie keine feste Funktion mehr haben und dadurch programmatisch offen sind.

    a. überlegen, wie an neue, unerwartete Dinge kombiniert

    Statt die Ruinen “fertigzubauen”, könnte man ihrer fragmentarischen Form bewusst Nutzungen zuordnen, die architektonisch widersprüchlich sind.

    BEISPIELE:

    1. Ein halb fertiges Parkhaus wird zur vertikalen Landschaft für botanische Gärten.

    2. Ein nie fertiggestelltes Hotel wird zum offenen Observatorium oder Klima-Labor.

    3. Eine Rohbauhalle wird zum “Museum des Unfertigen” – ohne klassische Ausstellungsräume, nur Wege durch rohe Betonrahmen.

      Temporales Cross-Programming – Funktionen, die sich nach Jahreszeit/Tag/Nacht ändern

      1. Nachmittags Skatepark → nachts Open-Air-Kino in derselben Betonhülle.

      5. Winter Wind-Lab (Nutzung der freistehenden Strukturen) → Sommer Festival-Orte.

      1. Wandernde Märkte, die sich um die Ruinengerippe “andocken”.

    Bei den maifiniti könnte man Geschichte, Spekulation und Landschaft bewusst kollidieren lassen.
    Beispiele:

    1. Sound-Installationen, die die Spekulationsversprechen erzählen, während die Struktur heute als öffentlicher Wohnraumgarten genutzt wird.

    2. Aus den unvollendeten Gebäuden werden “kritische Freizeitlandschaften”—Erholungsnutzung kombiniert mit Information über politische und wirtschaftliche Prozesse.

    3. Architektonische Spaziergänge, bei denen AR-Ebene (geplantes Projekt) überlagert wird mit realer Ruine (gescheiterter Kapitalentwurf).

Cross-Programming mit Landschaft und Ökologie

Viele maifiniti stehen bereits in Rückeroberung durch Natur.
Man könnte dies bewusst programmieren, statt zu bekämpfen.
Beispiele:

  1. Ein Rohbau wird Teil eines Biodiversitätspfads: Brutplätze in ehemaligen Installationsschächten, vertikale Gärten in Aufzugsschächten.

  2. Ein halbfertiges Ferienresort wird zum “Anthropocene Park”, wo Architektur und Pflanzen/Animal Life gleichberechtigt Programme bilden.

  3. Nutzung des Betonrahmens als Wind-/Solar-Skulptur, die alternative Energien testet.

Soziales Cross-Programming – Gemeinschaften + atypische Nutzungen

Statt klassische Reaktivierungen (Cafés, Coworking), radikale Kombinationsprogramme:
Mögliche Mischungen:

13Landwirtschaft + Bildung → Urban Farming in Halbruinen + Workshops/Schulen.

14. Handwerk + Performance → Werkstätten, die gleichzeitig Bühne sind.

  1. Zufluchtsorte + Kultur → Räume für Migranten oder lokale Gruppen, kombiniert mit öffentlichen Events.

Gruppe 8: 13.30- 14.00 Uhr Aslani Samaneh

  1. Man kann das Konzept der „Opfer“ (victims) - (Architektur von John Hejduk!!) - als Ausgangspunkt für eine trauma-informierte Architektur verstehen: Es geht darum, die Perspektiven, Bedürfnisse und emotionalen Reaktionen der Betroffenen zum zentralen Leitmotiv der Planung zu machen. Das bedeutet nicht, Menschen auf eine Opferrolle zu reduzieren, sondern ihre Erfahrungen, Verwundbarkeit und Resilienz architektonisch mitzudenken.

  2. Keine Monumente – sondern Fragmente

    In einer Umgebung der Zerstörung können Hejduks Victims helfen, Erinnerungskultur nicht monumental, sondern fragil und menschlich zu denken:

    Sie schützen vor einem „heroischen“ Umgang mit Vergangenheit.

    Sie erlauben ein Gedenken, das Irritation und Nachdenklichkeit zulässt.

    Sie geben Raum für Ambiguität, statt eindeutige Antworten zu liefern

  3. Die Victims von John Hejduk sind keine Gebäude im klassischen Sinn, sondern poetische Architekturen, die Erinnerung, Verlust, Ritual und Identität in räumliche Formen übersetzen. In einem Dorf, das aus Ruinen besteht, können sie deshalb zu einer Art architektonischem Vokabular werden, um kollektives Gedächtnis neu aufzubauen – ohne die Ruinen zu verdrängen oder zu „überbauen“.

  4. Die Ruinen nicht ersetzen – sondern in einen Dialog setzen

    Hejduks Strukturen sind bewusst fragmentarisch, archetypisch, fast theatralisch. In einem zerstörten Dorf können sie als sekundäre Schicht dienen:

    nicht restaurierend,

    nicht rekonstruierend,

    sondern antwortend.

    Die Ruinen bleiben primäre Zeitzeugen. Die Victims treten als Resonanzkörper hinzu, die das, was fehlt, sichtbar machen, ohne so zu tun, als könne man es zurückholen.

  5. WICHTIG: Die architektonischen Interventionen nur entlang der “Nahtstellen”, also zwischen den Fragmenten anordnen!

  6. WIE KANN MAN DAS MACHEN?

    Die Victims als räumliche Stationen einer gemeinsamen Erzählung (NARRATIVE ENTLANG DER NAHTSTELLEN AUFBAUEN)

    In einem Dorf der Ruinen können diese Funktionen transformiert werden zu:

    “Stationen des Zuhörens”: kleine Räume, die Fragmente lokaler Geschichten aufnehmen

    “Stationen des Zweifelns”: Orte, die bewusst Lücken lassen

    “Stationen des Rituals”: Räume für gemeinsames Gedenken ohne religiöse Festlegung ODER Röue für Ausstellungen

    “Stationen der Zukunft”: kleine Strukturen, die neues Handeln symbolisieren (z. B. Lernen, Pflanzen, Reparieren)

    So entsteht ein topographischer Erinnerungsweg, der nicht linear ist, sondern vom Dorf selbst geschrieben wird.

  7. Symbolische Architektur

    Oft benötigen von Erdbeben traumatisierte Gemeinschaften Orte der Bedeutung:

    Erinnerungsräume und Gedenkarchitektur

    Orte der Heilung (Gardens of Recovery, Healing Pavilions)

    Diese Aspekte archiektonisch konkret umsetzen: Wie schauen die “healing pavilions” aus? Wo stehen sie? Wo sind die “gardens of recovery”?

    Architektur, die Verlust anerkennt, aber Hoffnung kommuniziert (Lichtführung, vertikale Elemente, Wasser)

    Hejduks Strukturen waren oft als leicht, verschiebbar, fast provisorisch gedacht. Das passt perfekt zu einem Ort aus Ruinen:

    kein massiver Eingriff,

    keine „Überformung“ (keine überdimensionierte “Kunstobjekte”)

    keine Konkurrenz zur Geschichte

  8. Partizipation: Die Dorfbewohner als Co-Autoren

    Eine Erinnerungskultur entsteht nicht durch Objekte allein. Man kann die Victims als Baukasten verstehen:

    Bewohner:innen wählen aus, welche Figuren für ihre Geschichte relevant sind.

    Sie verändern sie, fügen lokale Symbole ein, nutzen sie für alltägliche Rituale.

    Jedes Victim wird zum Memory-Device, das von der Gemeinschaft aktiviert wird.

  9. Die Leerstellen sind die Hauptakteure

    Hejduk arbeitet stark mit Abwesenheit, mit Räumen, die etwas darstellen, das nicht mehr da ist. In einem Ruinendorf passt dieses Konzept besonders gut:

    Die Ruine ist die „Erzählung“,

    das Victim ist der „Kommentar“,

    der Zwischenraum ist die „Erinnerung“.

Gruppe 9: 14.00- 14.30 Uhr Blechschmidt Bruno

  1. Derzeit fehlt noch ein überzeugendes “Projekt”

Ein alternatives Verkehrskonzept im dreidimensionalen, räumlichen Maßstab kann deutlich mehr leisten als nur neue Verkehrswege – es kann räumliche Identitäten neu schreiben und bestehende Architekturtypologien intelligent recyceln.

  1. Verkehr als räumliches Ökosystem

Statt linearer Wege (Straßen → Ziel) entsteht ein vernetztes räumliches Netzwerk aus Mobilitäts-, Versorgungs- und Aufenthaltsorten.

  1. KREATIVER UMGANG MIT ARCHITEKTURTYPOLOGIEN

    Bestehende Architekturtypologien werden nicht ersetzt, sondern umgedeutet – zu hybriden, gemeinschaftlichen und multifunktionalen Bausteinen.

4. Neue Netzlogik: Knoten statt Linien

Statt kontinuierlicher Straßen entstehen punktartige “Mobilitäts-Hubs” – ähnlich wie Datenpakete im Internet:

Hauptknoten: multimodale Wechselstationen

Nebenknoten: Mikro-Hubs für Sharing, Logistik, Energie

Fasernetz: flexible, adaptierbare Zwischenräume (autonome Routen, Fahrradachsen, Drohnenkorridore)

  1. BEISPIELE

ZB. klassische “Tankstellen” verlieren Funktion (E-Mobility, autonome Fahrzeuge).
Neuer Einsatz:

  • Mikro-Energiezentrum (Solar, Batterie, Wasserstoff, E-Ladesäulen)

  • Autonomes Fahrzeughotel („Vehicle Roosting“)

  • Lokaler Marktplatz / Food Hub

  • Urbaner Logistikpunkt für Lastenräder & Microdelivery

  • Community Makerspace
    → Tankstellen als dezentrale Infrastrukturknoten und “Kultur-Hubs”

    ZB. klassischer “Bauernhof” → Periurbaner Mobilitäts- & Ressourcenkreislauf

    Transformation zu:

    • Agritech-Hubs für urbane Farm-Logistik (Drohnenlieferung „Farm-to-Door“)

    • Energieproduktion (Biogas + Ladeinfrastruktur)

    • Transferpunkte zwischen Land- und Stadtmobilität

    • Multisaisonale Landschaftsstation für Rad- und Hike-Routen
      → Bauernhöfe als ökologische Mobilitätsmotoren.

Bitte Arbeitsaufträge ernst nehmen und mehr Zeit investieren!

Gruppe10: 14.30- 15.00 Uhr: Bexelius Emelie & Paulina Keinat

AM KONZEPT ARBEITEN: „Circular Village“

I ARCHITEKTUR

Ein Dorf wird umgestaltet:

- Wohnraum aus alten Gebäuden + Recyclingbaustoffen

- einem Material- und Werkzeug-Pool

- einer urbanen Farm auf Industrieböden

- einem Öko-Hostel aus adaptiven Gebäuden

- Werkstätten für Holz-, Metall- und Elektronik-Upcycling

- einem Bildungscampus (mit »educational hubs«) zur Kreislaufwirtschaft

I AUSARBEITUNG DES LAGEPLANS:

Ausarbeitung eines Lageplans im Maßstab 1:50 mit mehreren Häusern.

Farbliche Codierung (eventuell verschiedene Rot-Töne) folgender Maßnahmen:

1. Wiederverwendung vorhandener Bausubstanz (Urban Mining)

2. Adaptive Wiederverwendung (Adaptive Reuse)

Alte Gebäude werden für neue Zwecke genutzt

3. Kreislauf-Baustoffe für neue Strukturen

4. Lokale Recycling- und Repair-Hubs integrieren

zB: Repair-Cafés / Materiallager (Baumaterial-„Bibliotheken“) / Werkstätten für Upcycling (Holz, Metall, Textilien) / Tauschmärkte und Kreislauf-Start-ups

5. Energie- und Ressourcen-Kreisläufe

(Wasserkreisläufe, Gemeinschaftsgärten, Kompoststationen usw.)

6. Upcycling im öffentlichen Raum

zB. Möblierung aus recycelten Materialien (Sitzgelegenheiten, Beleuchtung)

7. Wirtschaftliche Nutzung: Kreislaufwirtschaft als Standortprofil

Verlassene Orte können gezielt auf Circular Economy ausgerichtet werden:

Start-up-Zonen für Reparatur, Recycling, Wiederverwendung

Forschungslabore und Ausbildungszentren

Unternehmen, die Urban-Mining- oder Biomaterialien entwickeln

II ORGANISATION

Zwei Referenzen vergleichen:

a.) “Freeland” von MVRDV

b.) “Commons”

Die Verbindung zwischen MVRDV’s „Freeland“ und dem Konzept der „Commons“ in der Architektur lässt sich sehr fruchtbar diskutieren, denn beide Ansätze beschäftigen sich mit neuen Modellen des Zusammenlebens, der Raumverteilung und der Selbstorganisation – allerdings aus unterschiedlichen Richtungen.

- „Freeland“ (2018, Biennale Venedig) ist ein spekulatives Projekt, das eine Gesellschaft ohne zentrale Regulierung entwirft. Bewohner*innen organisieren ihren Raumbedarf durch direkte Aushandlung – ohne staatliche Zoning-Pläne, feste Parzellierung oder traditionelle Eigentumslogik. Der Raum wird ständig neu ausgehandelt, wächst organisch und bleibt flexibel.

-„Commons“ beschreibt Räume, Ressourcen oder Systeme: die gemeinschaftlich genutzt,

kooperativ bewirtschaftet und kollektiv verwaltet werden, ohne dass sie privatisiert oder rein staatlich kontrolliert sind.

Elinor Ostroms Prinzipien (z. B. lokales Regeln, Monitoring, Konfliktlösung) prägen die Debatte stark.

a) Selbstorganisation als Grundprinzip

Freeland: Bewohner*innen entscheiden selbst über Nutzung und Grenzen (Individualismus)

Commons: Nutzer*innen regeln kollektiv Management & Nutzung (Kollektivismus)

Beide setzen Bottom-up-Governance als Leitprinzip.

b) Raum als verhandelbare Ressource

In beiden Modellen ist Raum keine statische, top-down definierte Größe, sondern ein dynamisches Gut, das durch soziale Interaktion entsteht.

c) Abkehr von klassischem Privateigentum

Freeland hinterfragt klassische Landbesitzlogik.

Commons hinterfragen die Dichotomie zwischen privat und öffentlich, indem sie gemeinschaftliche Nutzung ermöglichen.

- Beide kritisieren die normative Dominanz privater Parzellierung.

d) Flexibilität statt starrer Masterpläne

Freeland: permanenter Aushandlungsprozess „lebender“ Plan.

Commons: Regeln passen sich an Bedürfnisse und Gruppen an.

Gruppe11: 15.00- 15.30 Uhr: Hagenlocher Stefan & Karbon Jonas

AM KONZEPT DER “POWER-STATIONS” ARBEITEN

Es gibt viele architektonische Strategien, um das abstrakte Thema „Energie“ räumlich und visuell erfahrbar zu machen. Im Kern geht es darum, physikalische Prozesse, Ströme und Transformationen sichtbar, fühlbar und räumlich übersetzt zu zeigen.

I LANDSCHAFT

Energie manifestiert sich als Bewegung. Architektur kann das zeigen durch:

Strömende, geschwungene Geometrien, die Kräftelinien darstellen

Übergänge statt harte Trennungen: Wände, die in Decken übergehen

Gradienten in Material oder Licht, die Spannungsbögen erzeugen

zB. Sonnenkollektoren wie »Schuppen« in der Landschaft

Windbewegungen in der Anordung der Windräder

Bewusste Platzierung der Elemente entlang topografischer Linien (z. B. Wasserläufen).

II ARCHITEKTUR

Architektur als “Schaufenster der Energie”

Energiespeicher als Landmarken, die Energie monumental sichtbar machen.

Wenn die „Power-Station“ der Ort ist, an dem Energie „zu Raum“ wird, kann Architektur Transformation sichtbar machen:

Offene Prozesse: Einsehbare technische Räume wie Turbinenhallen oder Wärmetauscher als gestalterischer Teil

Zonen, die unterschiedliche Energiezustände darstellen, ZB. dunkel/kalt, hell/warm, laut - ruhig

Öffentlich zugängliche Stege oder Besucherwege, ähnlich wie in modernen Müllverbrennungsanlagen oder Hochöfen.

Wärmetauscher, Leitungen oder Silos als bewusst geformte “Skulpturen technischer Kraft”.

Fassaden oder Maschinenräume als Räume für Lichtinstallationen oder künstlerische Interpretationen.

Schwere, massive Volumina = Ausdruck thermischer und mechanischer Kraft.

Geothermiekraftwerke mit röhrenförmigen Strukturen = Darstellung unterirdischer Strömungen.

III HYBRIDISIERUNG: ENERGIE + KULTUR

Turbinenhallen als Orte für Kultur, Bildung oder Ausstellungen über Energie.

IV SCHNITTE UND DIAGRAMME ENTWICKELN!

Skizzenideen oder eine architektonische Vision formulieren

ein architektonisches Leitbild / Konzeptdiagramme entwickeln

Maßstäbe anpassen!!

Gruppe 12: 15.30- 16.00 Uhr: Clara Naumann & Niklas Kosmala

Um mit Investitionen in die Eisenbahn eine „Randstadt“ aufzubauen, also einen neuen urbanen Schwerpunkt am Stadtrand oder in einer weniger entwickelten Region, braucht es ein Zusammenspiel aus Infrastruktur, Stadtplanung und wirtschaftlichen Anreizen.

I DIAGRAMM ZUR RANDSTADT

Mit einem Kreis-Diagramm zeigen:Die Bahn erhöht die Erreichbarkeit dramatisch. Orte, die vorher 45–60 Minuten voneinander entfernt waren, rücken effektiv auf 10–15 Minuten heran (je nach Servicefrequenz).

II PROJEKT VERTIEFEN:

1. Hochwertige Bahninfrastruktur als Initialzündung

Eine Randstadt entsteht meist dort, wo ein neuer, leistungsfähiger Bahnhof gebaut wird

2. Transit-Oriented Development (TOD)

Dichte Bebauung direkt um den Bahnhof (Wohnen, Büros, Handel)

Fußläufige Infrastruktur (Schulen, Ärzte, Freizeit)

Gemischte Nutzung (mixed-use)

Die Bahn bildet das Rückgrat — sie ermöglicht eine urbane Dichte außerhalb traditioneller Zentren. (KONTEXT BERÜCKSICHTIGEN)

3. Grundstücksentwicklung & Wertsteigerung nutzen

Bahninvestitionen steigern Bodenwerte. Erfolgreiche Randstädte koppeln das an:

Öffentliche Bodenbevorratung (Stadt kauft Land vor dem Bahnbau)

Wertschöpfung durch Weiterverkauf nach Erschließung

Public-Private-Partnerships mit Investoren

Gezielte Gewerbeansiedlung dank guter Verkehrsanbindung

Hier einbauen: Konzept der »Freeports« als wirtschaftlicher Magnet

6. Langfristiger Masterplan

Erfolgreicher Aufbau erfordert:20–30-Jahres-Planung

Phasenweise Entwicklung (Bahnhof → Wohnungen → Gewerbe → öffentliche Einrichtungen)

Einheitliche Architektur- und Nutzungskonzepte

Grünflächen und Erholungsräume

Beispiel: Zuidas (Amsterdam) – rund um den Bahnhof Zuid.

Gruppe 13: 16.00- 16.30 Uhr: Wölfle Madeleine & Ludewig Amélie

Kulinarische Meile:

Ziel: Aufbau einer digital vernetzten kulinarischen Meile (z. B. entlang einer Landstraße oder in einem Tal mit mehreren Dörfern), die Produzent:innen, Gastronom:innen, Handwerker:innen und Besucher:innen durch Technologie, Nachhaltigkeit und kulturelles Storytelling verbindet.

Beispielhafte Orte: Enna – Piazza Armerina – Aidone oder Nicosia – Sperlinga – Gangi (Zentralsizilien).

Eine „kulinarische Meile“ kann zu einem Motor für lokale Wertschöpfung, Tourismus, Landwirtschaft und kulturelle Identität werden – wenn neue Technologien intelligent eingesetzt werden. Ein realistisches Szenario für die nachhaltige Regionalentwicklung im sizilianischen Binnenland.

Eine „kulinarische Meile“ im Binnenland Siziliens kann durch neue Technologien zu einem Modellprojekt werden: sie verbindet Landwirtschaft, Kultur, Tourismus und Nachhaltigkeit, macht lokale Produkte global sichtbar,schafft qualifizierte Arbeitsplätze, und bindet junge Menschen an ihre Region.

1. Grundprinzipien

Lokale Wurzeln, digitale Flügel”

Traditionelle Produkte (Öl, Käse, Wein, Honig, Brot, Pistazien, Mandeln etc.) werden nicht ersetzt, sondern durch Technologie sichtbarer, erlebbarer und marktfähiger gemacht.

Nachhaltigkeit & Kreislaufwirtschaft

Ressourcenschonende Produktion, lokale Wertschöpfung, kurze Lieferketten, Energieautarkie und sanfter Tourismus. Schutz lokaler Sorten, Bio-zertifizierte Gemeinschaftsproduktion

Gemeinschaftliche Ownership

Betriebe, Gemeinden und Bürger:innen gestalten gemeinsam (Genossenschaftsmodell oder „Comunità“). Prinzip der “Commons”, Identitätsstärkung & neue Kooperationen, Frauen- und Jugendkooperativen aktivieren.

Technologische Bausteine

2. Digitale Infrastruktur & Sichtbarkeit

Aufbau einer interaktiven Plattform / App („Sicilia Gusto“, „Settimana del Gusto“ “Sagra del Pistacchio” o. ä.), die: Produzenten, Restaurants, Unterkünfte und Kulturorte kartiert (Geodaten-basiert),

Echtzeit-Events, Touren, Verkostungen zeigt,Online-Buchung, Bewertung und Ticketing erlaubt. (Technologie: Progressive Web App + IoT-Datenanbindung)

Aufbau von E-Bike- und E-Van-Infrastruktur für Touristen, gekoppelt mit einer Smart-App. Förderung über Next Generation EU-Mittel für „Green Mobility“.

Integration in große Plattformen (Google Travel, Komoot, UNESCO Trails) über offene APIs. Aufbau eines Augmented-Reality-Trails: Besucher scannen QR-Codes entlang der „Meile“ erhalten AR-Geschichten über Olivenölproduktion, antike Rezepte, Legenden, Umwelt („Augmented Heritage Route“)

Smart Farming : Start-up-Inkubatoren für nachhaltige Landwirtschaft, Energie und Tourismus.

Einsatz von IoT-Sensoren (Bodenfeuchte, Temperatur, Ertragserfassung) zur Verbesserung der Produktionsqualität und Ressourceneffizienz.

Schulung der Landwirte mit Unterstützung von Agrartechnologie-Start-ups aus Catania oder Palermo (z. B. im Rahmen des Next Generation EU-Programms „Agritech South“).

Aufgabe: Aufsetzen einer einfachen Axonometrie der Bausteine an 2/3 Orten

Entwurf eines “Daches” als verbindendes Element im richtigen Maßstab:

Beispiel:

/777900/nautilus-ten-plus-ngo-city-creative-network/5657c147e58eceb25f00035b-nautilus-ten-plus-ngo-city-creative-network-axonometric?next_project=no

/2016/09/10/prototype-square-mailitis-aiim-timber-pavilion-old-cesis-brewery-latvia/

/projects/community-platform-desc-the-community-pl

/projects/436218-colab-19-diez-veinte-estudio-andres-toquica-la-perse

/2021/04/design-collaborative-colab-19-is-changing-how-we-think-about-post-pandemic-architecture/

T9 MI 26.11.2025

Gruppe 1 um 9.00 Uhr:

Ort: Foyer Baugeschichte

1 Bexelius Emelie & Paulina Keinath

Grundriss des Dorfes im Maßstab 1:100 ausarbeiten, Layerwahl treffen (Farbcodierungen)

Zonierungen überlegen / “grünen” Layer in die Graphiken einarbeiten

2 Hagenlocher Stefan & Karbon Jonas

An Schnitten und Grundrissen arbeiten / Typologie für Windenergie entwickeln / Größe der “Krater” an Bestand anpassen/ bei Sonnenenergie an Höhenlinien anpassen.

3 Clara Naumann & Niklas Kosmala

Diagramm vor und nach der Intervention (Kreisdiagramme wie besprochen) / einfachere Form am Hafen / Schnitte zeichnen in zwei Maßstäben (einmal mit Zoomfenster) / Erschließung berücksichtigen (Referenz Tschappeller) / Programm für Kontext in Diagrammform

Bitte Arbeitsaufträge konsequent entwickeln!

4 Wölfle Madeleine & Ludewig Amélie

Karten überlagern zu einheitlicher Karte mit Thema “Wasser” / an “Themenkarte” arbeiten wie besprochen / ca. 20 “Inkubatoren” eintragen / konsequent an Inkubatoren arbeiten (konkretisieren, Thema Wassergewinnung, -leitung und -entsorgung)

5 Aslani Samaneh

Interventionen konkretisieren / 10 Typen von Gebäuden festlegen und eintragen wie bespreochen

An Karte arbeiten!

6 Blechschmidt Bruno

Es fehlt noch immer ein klares Konzept!! Bitte daran arbeitn

7 Floreani Sarah & Mülder Frederik

Die Karten wie besprochen ausarbeiten / die Ausschnitte besser wählen (mit den Zonen und den Übergängen) / Architekturtypologien einsetzen (Bauernhof, Restaurant, Supermarkt, usw.) Wo? Was?

Bitte Arbeitsaufträge konsequent erledigen!

Gruppe 2 um 13.00 Uhr:

Ort: Foyer Baugeschichte

8 Passler Lukas & Saboth Maximilian

Grundrisse entwickeln wie besprochen / Grundrisse mehr ausfransen (raumgreifene Struktur, eventuell auch Filialen weiter draußen in der Landschaft oder im Meer) / Stege einbauen, Dachfläche großzügiger als vereinheitliches Prizip einsetzen

9 Özgül Elife & Unterthiner Nadia

Park und Turm so wie besprochen ausarbeiten / Achse farblich codieren / Gebäue in Hüllen einpacken, um Einheit zu erzeugen / “maifiniti” nach oben weiterbauen als Prinzip

10 Schöne Esther & Scharr Annika

Lageplan ausarbeiten mit “Themen-Cluster”/ “Dreiecke” einbauen mit Verbindugnselementen / “Agora” als verbindendes Element einbauen und visualisieren/ Schnitte und Grundrissse weiter entwickeln

11 Özmen Harun & Erdem Gülcan

Katastropeh-Karten vereinfachen (weniger grell) / Verteilung der Module so zeichnen wie besprochen (in drei Phasen an drei Orten)

12 Schwalm Hannah & Spitzenstätter Sarah

3D- Modelle wo wie besprochen

13 Pirk Fiona & Traub Hannah

Axonometrien an den drei Orten / Dachelement als verbindende Struktur (nicht dekorativ arbeiten, sondern gestalterisch)

Folgendes Projekt genau studieren: “Shelter #1” (Premio Architettura Toscana)

/nominee/shelter-n-1/

… und großzügig umsetzen!

T10 MI 03.12.2025

Gruppe 1 um 9.00 Uhr:

Ort: Baugeschichte

1 Passler Lukas & Saboth Maximilian

An den Grundrissen arbeiten, eventuell noch einige kleine “Filialen” (Institute) am Land/ Schnitte und Grundrisse 1:200 oder kleiner (entsprechend vereinfachen) / keine Möbel in den Grundrissen / Konstruktion von Boxen trennen

2 Özgül Elife & Unterthiner Nadia

In den grünen Block Wege eines Labyrinths schneiden / Gründer Block leigt auf einer Seite auf, auf der aneren kann man unten in ihn hineingehen (Bereich der Baumstämme), bei rundem Gebäude die Dimensionen anpassen ( Schnitte und Grundrisse) / gleiches Gestaltungsprinzip bei allen Gebäuden (grüner Block, geschnitten)

3 Schöne Esther & Scharr Annika

Körperform mit Styropor ausprobieren / “Themenwege” optimieren / Grundrisse und Schnitte weiter ausarbeiten

4 Özmen Harun & Erdem Gülcan

Ausschnitt aus dem Plan besser wählen, damit man blaue Boxen besser sieht / Dynamiken in Karte einzeichen / Typologien sammeln (Krankenhaus, Katastrophenzentruzm Bauernhof)

5 Schwalm Hannah & Spitzenstätter Sarah

Szenarien auswählen / Auflösung testen / “Ruinenlandschaft” entwickeln /Landschaft mit “Wald entwickeln/ “Aquarell-Hintergrund” ausprobieren

6 Pirk Fiona & Traub Hannah

“Kreisformen” so wie besprochen in urbanen Kontext setzen (konkret ausarbeiten) / “Themenweg “ Wasser aufsetzen (10-15 Interventionen entlang des “Wasserweges”) / Typologien ausarbeiten (konkreter)

(Strukturen und “Möbel), wie besprochen

Gruppe 2 um 13.00 Uhr:

Ort: Baugeschichte

1 Bexelius Emelie & Paulina Keinath

Grundrisse in Plakatgröße ausarbeiten / verschiedene Schnittebenen anlegen / verschiedene Matrialitäten sichtbar machen / “Compounds” anlegen

2 Heagenlocher Stefan & Karbon Jonas

Landschaft für Solarenergie neu aufsetzen (nur Höhenlinien keine Stufen)

am “Power-Statio” für Geothermie arbeiten

3 Clara Naumann & Niklas Kosmala

An Schnitten und Grundrissen arbeiten / konkreter ausarbeiten / Programm für Interaktion mit Kontext auf “Freeport” abstimmen und konkret ausarbeiten

4 Wölfle Madeleine & Ludewig Amélie

An Axonometrien arbeiten

5 Aslani Samaneh

Gebäue konkretisieren / Lagepläne nacharbeiten

6 Blechschmidt Bruno

Am Entwurfskonzept arbeiten (wie besprochen)

7 Floreani Sarah & Mülder Frederik

Streifen besser sichtbar machen / Renaturierung von Landwirtschaft stärker unterscheiden

Gebäude auf Grenzlinien setzen und “Hybride” zeigen / Programme entwickeln / Grundrisse entwerfen

T11 MI 10.12.2025

1 Pirk Fiona & Traub Hannah

Referenzprojekt von Fabien Roy (Tour der France, publ. in “Dezeen”) in den Kontext einsetzen:

/2022/07/08/fabien-roy-ephemeral-ring-tour-france-wooden-installation

Inkubatoren auf Räder stellen:

/we_are_takk/p/C3F3BSztegH/?img_index=6&epik=dj0yJnU9cGIwWEZXQkdQUVRIR1NXOE14Qzc3UVRtUngyMkQ0LXUmcD0wJm49aXFpQk5HZDZja0EwaTQxem1LVkNtUSZ0PUFBQUFBR2t4TWJ3

T12 MI 07.01.2026

T13 MI 14.01.2026

Korrektur mit Felix Perasso (?)

T14 MI 21.01.2026

T15 DO 29.01.2026

Finals mit Christoph Siegele, Felix Perasso & Andreas Oberprantacher (?)

Ort: Foyer Baugeschichte