Re-inventing Europe
„Architecture is a political act, by nature“, sagt Lebbeus Woods. Sein Satz ist aktuell wie nie. Architektur ist politisch, sie muss sich politisch einmischen. In Zeiten großer Umbrüche kann Architektur Dialogräume schaffen, Menschen und Kollektiven eine Form der Repräsentation geben. Architektur läuft den politischen Diskussionen nicht hinten nach, sondern schafft aktiv einen politischen Raum, indem sie immer wieder neu definiert, was Veränderung bedeutet. Heute steht die Welt vor einem dramatischen Umbruch, eine neue Weltordnung nimmt zügig Gestalt an. Neue Ideen und Perspektiven sind gefragt, die uns in die Lage versetzen, angemessen und zeitnah auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren. Umberto Eco behauptete bekanntlich, Europas Sprache sei die Übersetzung. Aber, Übersetzung von was? Und in welche andere Sprache? Über-Setzung ist die Konfrontation von Europa mit etwas anderem. Was könnte das Andere Europas sein? Europa ist kein Thema für uneingeschränkten politischen Optimismus, sondern eher ein gewagtes Experiment, umsorgt von Hoffnung und Angst. Derrida forderte dazu auf, Europa von seinem Rand aus zu denken, von seinem andren Ende her, ein „Europa im Kommen“.
Das Entwerfen konzentriert sich auf den Mittelmeerraum und hat das Ziel, eine Reihe geografischer und identitätsbezogener Realitäten zu hinterfragen, die weit über die Ränder dieses Raums hinausreichen. Im Mittelmeer treffen drei Kontinente – Europa, Asien, Afrika – aufeinander und beeinflussen sich wechselseitig. Heute spielen Nord-Süd-Konflikte, ein enormes Wohlstandsgefälle, die demografische Entwicklung, das Erstarken autoritärer Regime, bewaffnete Konfliktaustragungen im Osten des Mittelmeeres und beträchtliche Fluchtbewegungen zwischen Nordafrika, Nahost und Südeuropa eine große Rolle. Das Mittelmeer ist ein Hotspot des Klimawandels, der als Multiplikator komplexer Risiken wirkt, insbesondere für die Wasser- und Nahrungsversorgung.
Folgende Themen stehen zur Auswahl:
1 Geisterdörfer – Wohnutopien peripherer Pioniere
Viele Dörfer und Kleinstädte im ländlichen Gebiet erlebten in Sizilien seit Jahrzehnten einen massiven Verlust von Gebäudesubstanz, Orte, die von Erdbeben zerstört wurden wie Poggioreale Vecchia, Gibellina Vecchia oder Santa Margherita di Belice oder solche, die der Landflucht zum Opfer gefallen sind. In einer zunehmend komplexen und klimaapokalyptischen Welt träumen jedoch immer mehr Menschen von einem guten, einfachen und im wahrsten Sinne des Wortes nahrhaften Leben auf dem Land. Sowohl im Hinblick auf ein nachhaltigeres Leben und mehr Einklang mit der Natur, die Zugehörigkeit zu lokalen Gemeinschaften, weniger Stress als auch auf die (Wieder-)Entdeckung der Qualitäten des Landlebens jenseits einer Ideologie des Wirtschaftswachstums. Viele entscheiden sich für den gemeinsamen Weg, und es entstehen zahlreiche neue autarke Wohngemeinschaften. Welche Siedlungs- und Gemeinschaftsideen und -experimente entstehen und auf welchen Visionen und konkreten Methoden basieren sie?
2 „Incompiuto Siciliano“
Sizilien ist ein schwer fassbares Sammelsurium aus Fragmenten leerstehender Gebäude, und nicht fertig gestellter Infrastrukturen. Vor etwa zehn Jahren machte eine Künstlergruppe Alterazioni auf die Milliardengräber öffentlicher Bauten aufmerksam: Ein leerstehendes Schwimmbad in Catania, das Betongerippe eines begonnen Krankenhauses in Militello (Messina), ein als Betonskelett in die Höhe ragender Rohbau einer Kirche in der Provinz Messina, ein Polo-Stadion, ein Theater und ein Blumengroßmarkt und weitere Geisterbauten in Giarre, Autobahnbauten, die ins Nichts führen oder surreal anmutende Pfeiler begonnener Straßenbauten im offenen Land. Die Medien fanden darin „Symbole des Scheiterns“ oder „Metaphern des Südens“. Vielen Projekten fehlte die Unterstützung vor Ort und ihre Versprechungen haben sich als falsch erwiesen. In Nachhinein betrachtet spiegeln sie eine gesellschaftliche, soziale und ökologische Krise. Die Künstler riefen dazu auf, nicht zu jammern, sondern die „Ästhetik des Stillstands“ zu feiern. Die Bevölkerung solle an diese Orte zurückkehren und sie mit Leben füllen. So entstanden eine Reihe sozialer Bewegungen mit den Themen Nachhaltigkeit und Fair Trade oder einfach eine Haltung der Resignation. Alle eint der Gedanke, dass wir neue Wirtschaftsmodelle brauchen, die nicht auf der Ausbeutung von Natur und Menschen basieren. Im Kern geht es um die Rückgewinnung des öffentlichen Raums, der Gemeingüter und den Glauben daran, dass wir als Gesellschaft Werte schaffen.
3 Der Mercato Ballarò – Eine „Landscape of Care”?
In der Architektur geht es zunehmend um soziale und politischen Fragen wie Beziehungen, Nachbarschaften, Energieflüsse, Mobilität, kulturelles Erbe, Identität und urbaner Wandel und nicht nur um formale Aspekte. Das Thema „Landscapes of Care“ konzentriert sich auf einen Richtungswechsel in den Werten, Interessen und Prioritäten.
Inmitten von Palermo, im historischen Stadtviertel Albergheria, gibt es einen besonderen Markt. Der Mercato Ballarò ist mehr als nur ein Markt. Er entzieht sich dem rein ökonomischen Prinzip, ist öffentlicher Raum und Freilichttheater in einem. Seine Geschichte reicht bis ins 10. Jhrt. zurück, also in die Zeit der arabischen Herrschaft in Sizilien. Bis heute ist der Mercato ein multikultureller Umschlagplatz, seine bunten Stände, die lauten Marktschreier und das bunte Treiben sind ein Spiegelbild der Geschichte Palermos als Schmelztiegel der Kulturen.
In einem größeren Kontext ist der Markt das Ziel der europäischen Politik, ihr „telos“ und ihr Mittel. Der Markt soll einen gemeinsamen Raum herstellen, der Versorgungssicherheit und territorialen Zusammenhang garantiert. Mit dem Klimawandel, der heute schon den Mittelmeerraum massiv trifft, kommen raumpolitische Kategorien hinzu, die eine neue Form der Geoökonomie erzeugen: Wie werden wir in Zukunft unsere Nahrungsmittel erzeugen können? Was passiert mit den Anbauflächen, die wir heute haben? Welcher neuer politische Raum kann durch und mit dem Markt entstehen (Stichwort: „Agritecture“)? Die Anthropologin Anna Tsing hat den „Lieferkettenkapitalismus“ untersucht und festgestellt, dass der Kapitalismus gerade deshalb so gut funktioniere, weil er von der radikal differenten Entwicklung von Wirtschaftssystemen, Märkten, Einkommen, Regionen und dem Habitus von Akteuren unterschiedlicher Schichten funktioniere. Durch Outsourcing von oben entstehe ein – mitunter ebenso globaler – Nischenkapitalismus, der sich von unten entwickeln kann. Parallel zu den Logistiknetzwerken der Globalen Player entstehe ein multilokales Myzel. Wie könnte so etwas architektonisch formuliert werden? Wie kann man den Mercato Ballarò zu einem Modell machen für die Produktion und den Handel von Lebensmitteln? Wie kann man daraus ein Modell generieren für die Rückeroberung des öffentlichen Raumes?
4 Europas Infrastruktur
Die Infrastruktur ist ein Schlüsselbegriff für einen neuen Blick auf Europa. Die Infrastrukturen reichen weit über das europäische Hoheitsgebiet hinaus und dienen einer neo-kolonialen Kontrolle Afrikas.Europa ist weder reduzierbar auf eine zeitlose territoriale Kategorie noch auf eine supranationale Konstruktion, sondern geformt durch eine Geschichte innerhalb und außerhalb von Infrastrukturen. Die Erfindung der Einheit des Kontinents ist – historisch gesehen - auf besondere Weise mit Infrastrukturpolitik verknüpft und Ausgangspunkt eines neuen Typus politischer Einheit. Auch wenn es derzeit einen starken Fokus auf eine neoliberale und technokratische Politik gibt, geht es langfristig darum, Europas Gemeinschaft ein Gesicht oder - architektonisch gesprochen -eine „Gestalt“. Die Idee, Infrastrukturen mit einer Politik der Kollektivitäten zu verbinden, stammt von Bruno Latour. Für ihn sind Infrastrukturen nicht nur Metaphern, sondern reale Orte, an denen das soziale und politische Gewebe materiell verknüpft wird. In Sizilien gibt es eine Reihe unvollendeter Projekte, insbesondere Infrastrukturprojekte. Wie kann man, ausgehend davon, neue Kollektivitäten bauen? In den Infrastrukturen materialisiert sich das Gemeinsame. Welche Gestalt kann die Materialisierung dafür annehmen, wenn das Gemeinsame nicht nur ökonomisch als gemeinsamer Markt gedacht wird? Wie kann man auf kreative Weise die lückenhafte Infrastruktur in Sizilien vervollständigen und fehlende oder auch unerwartete und überraschende Verbindungen schaffen?
5 Korridore, Hotspots, Knoten und vernetzte Archipele
Seit Jahrzehnten führt Europa einen „Krieg gegen Migranten“. Seit 2015, als so viele Migranten wie noch nie über das Mittelmeer kamen, steht das Thema ganz oben auf der politischen Agenda. Ihr Kern ist der sogenannte „Hotspot-Ansatz“. Mit Hotspots bezeichnet man Orte, an denen besonders viele Migranten ankommen, wie zB. Lampedusa. Hotspots sind in den letzten Jahren zu festen Einrichtungen geworden. Aus den ursprünglichen Notfallaufnahmen wurden Dauereinrichtungen, zB. Internierungslager, die unterschiedliche Akteure wie internationale NGOs oder europäische Organisationen und Regierungsinstitutionen zusammenführen. Architektonisch gesehen könnten diese Hubs – Haltepunkte entlang der Routen - Busterminals, Autobahnrasstätten, Parkplätze, Warenumschlagplätze, informelle Märkte, Maut- oder Grenzstationen oder Tankstellen sein, an denen ein sozialer Austausch der ansonsten isolierten Akteure stattfinden kann. Im Sinne einer generativen Typoloigie könnten diese Zentren als zeitgenössische Formen der „Karawanserei“ interpretiert werden, als Knotenpunkte, an denen die Transformation des „post-urbanen Raumes“ sichtbar wird, aber auch – mikropolitisch gesehen – neue Erfahrungen und Subjektivitäten entstehen. Welche architektonischen Typologien können herangezogen werden, um eine echte Öffnung Europas auf das Andere hin zu ermöglichen? Wie kann man die Knotenpunkte der transnationalen Mobilität und Migration neu denken? Ein Beispiel dafür könnte der Freihafen (freeport) sein. Er entsteht in einer besonderen geografischen Lage innerhalb einer zollfreien Zone, in der keine Einfuhr-, Mehrwert- oder Kapitalertragssteuern zu entrichten sind. Ursprünglich waren die Freeports als Transitzonen gedacht, in der importierte Waren zwischengelagert, weiterverarbeitet und veredelt werden. Heute sind sie zu Depots geworden, einer Endstation von Luxuswaren, die ihre Besitzer wechseln, aber nicht das Gebäude. Könnte man aus Sizilien ein exterritoriales Gebiet machen, aufgewertet durch seine geografisch besondere Lage? Könnte die Region ein Modellfall werden für andere Regionen, jene kulturelle Drehscheibe, die Sizilien in der Geschichte lange Zeit war?
6 Stadt und Land – Ein „Potatoe-Plan“ für Europa?
In vielen europäischen Städten wollte man möglichst ein homogenes Territorium aufbauen und den Gegensatz von Stadt und Land abbauen. Heute hat dieses Ideal der „integrierten Entwicklung“ viel von seiner Kraft verloren. Im Zuge von Privatisierung, Deregulierung und Liberalisierung kam es vielerorts zur Aufspaltung zentraler und peripherer Bereiche und zum „Splintering Urbanism“, dh. zur räumlichen Zersplitterung. Die Folge ist eine Abkehr vom flächendeckenden Ausbau von Netzwerken zur homogenen Entwicklung. Stattdessen gab es Ideen für ein „Kerneuropa“ mit einer schnelleren Entwicklung und abgestuften und hierarchisierten Zonen und Korridoren. Einerseits rücken Metropolen durch teure Bahn- und Flugverbindungen immer näher zusammen, andererseits entstehen abgehängte Randzonen und der Gegensatz von Stadt und Land vergrößert sich. Das Ideal der einheitlichen Lebensverhältnisse wurde aufgegeben. Heute pendeln viele junge Menschen deshalb aus Sizilien und dem Süden Italiens in die Metropolen Mailand und Turin oder sie arbeiten im Homeoffice in Sizilien, um diese Gegensätze zu überbrücken. Wie kann man mit den Mitteln der Architektur aus dem Nachteil einen Vorteil machen?
Da die Urbanisierung der Insel nie arealscharf erfolgt und stets unzusammenhängend bleibt, verbleiben an den jeweiligen Siedlungsrändern immer ambivalente Zonen, die spannend bleiben, weil sie das Potenzial für etwas Anderes tragen. Es sind Zonen, die durchsetzt sind von Elementen und Relikten beider Sphären, des Städtischen und des Landes, sodass sich die "potato" als Strukturmerkmal erhält. Der „Potatoe-Plan“ von von Patrick Abercrombie und J.H. Forshaw ist eine „Sozial- und Funktionsanalyse“, die ursprünglich 1943 als Teil des County of London Plans entstand. Er illustriert die Stadt poetisch als Agglomeration unterschiedlicher Gemeinschaften, Cluster und Zentralitäten. Wie kann man den „Potatoe-Plan“ kreativ umsetzen und sein Potenzial als Analyseinstrument für eine exemplarische „Europa-Region Sizilien“ ausloten?
7 „Solid Sea“ – Das Mittelmeer als Superstaat?
Das Mittelmeer könnte fast als Binnengewässer betrachtet werden, wenn da nicht eine kleine Verbindung zum Atlantik wäre. Es gibt jedoch zweiundzwanzig festgelegte Seegrenzen zwischen den verschiedenen Mittelmeerstaaten. Dieser martime Raum ist sozial konstruiert. Im 21. Jhrt. wird dieser Raum nicht mehr mit Karten konstruiert, sondern durch eine Vielzahl von Rechtsprechungen. Die Hohe See sollte für alle Staaten frei und „für friedlichen Zwecken“ vorbehalten sein, aber kein Rechtsvakuum darstellen. Die EU-Mitgliedsstaaten treiben eine vollständige Überwachung des Mittelmeeres an, wobei modernste Technologien zum Einsatz kommen. Mit diesen Technologien wird das Meer ständig neu überschrieben, eine neue Oberfläche projiziert. Faktisch wird damit das gesamte Mittelmeer zu einer Grenzzone, die ein gemeinsames „Opfer“ hervorbringt, den Migranten. Könnte man die gleichen Mittel auch einsetzen, um das Meer zu einem „supranationalen“ Gefüge zu machen, das verbindet und nicht trennt? Die angrenzenden Staaten als internationale Gemeinschaft, die sich für die „Freiheit der Meere“ in einem ursprünglichen Sinne einsetzt. Könnte man das Mittelmeer mit einer neuen „Architektur“ überschreiben? Kann man das Mittelmeer auch anders denken? Welcher Entwurf für den Mittelmeerraum? Das Mittelmeer als „Solid Sea“, als eigenes, supernationales Gebilde? Welche anderen Vernetzungen (operativer Gemeinschaften) könnte man denken? Sizilien als Territorium einer neuen afro-europäischen Symbiose?
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