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Research

Between&Betwixt - Perspectives from Other Places

The paper deals with the issue of migration and city on the basis of African migrants, in particular it defines the case of a religious brotherhood coming from Senegal in the city of Bolzano/Italy. The study focuses on describing those arising dynamics of informal spaces and their significance for new modes of cohabitation and interaction beyond traditional normative settings within a concrete and tangible urban context on the basis of an 'urban topology' which allowes to define the 'topological invariants' that are enabling the formation of identity. Furthermore it explores how such a framework, namely an 'African village', inscribes itself within the city of Bolzano as a kind of 'sampling machine' that transforms existing dwellings into an autonomous layer. The purpose is also to show how those trans-local zones of acting get malleable and form a 'collective'.
07.02.2022

Vu’ cumprà - Handeln am Rande des europäischen Projekts

Der Text untersucht auf den Spuren von partikulären ökonomischen Kreisläufen den Fall der »Muriden«, einer Sufi-Bruderschaft aus dem Senegal, die global operiert und der in Italien ca. 100.000 Menschen angehören. Ihre Improvisationen schaffen Öffnungen für kreative Verbindungslinien zwischen dem Globalen und dem Lokalen und eine neue Perspektive auf die lokalen Effekte globaler Prozesse.
12.10.2021

KulturTon: Asmara- Ein Stück Italien in Afrika

In der eritreischen Hauptstadt Asmara entstand während der italienischen Kolonialherrschaft eines der größten Architekturensemble der Moderne mit ikonischen Gebäuden des Neofuturismo und Rationalismo. Der Architekturwissenschaftler Peter Volgger erforscht seit mehreren Jahren diese, lange als „schlafende Schönheit“ bezeichnete afrikanische Stadt und erweitert die romantisierende Sicht auf eine vergangenes „Dolce Vita“ um die komlexen postkolonialen Gegebenheiten dieses Landes, das in den letzten Jahren als Herkunft zahleicher Bootsflüchtlinge zu trauriger Bekanntheit gelangte.
06.12.2018

Verschiebungen gegen den Uhrzeigersinn

Vor dem Hintergrund eines Geschichtsverständnisses, das unter den Begriffen der ‚Postmoderne‘ oder der ‚Posthistorie‘ sich organisiert, werden meist unterschiedliche Aspekte der Beziehung von Ort und Identität verhandelt. Architektur als Trägerin von Erinnerung ist in der Diskussion der letzten Jahre zu einem Modethema geworden. Wie sich der Zusammenhang von Ort und Erinnerung gestaltet und in welcher Weise sich das kollektive Gedächtnis dabei auf räumliche Bilder stützt, wird besonders deutlich bei Debatten rund um die Bewahrung des architektonischen Erbes.
09.07.2018

The Sleeping Beauty – Imaging the City in the Context of Neo-Colonialism

Asmara contains one of the largest collections of early modernist architecture and might therefore gain the status of a “World Heritage Site”. Asmara has not only preserved this architecture, but also a ‚modernist programme’, which is generally seen as an emancipatory development. In contrast, the state of Eritrea today intervenes in the most intimate sphere of its citizens in the name of national sovereignty. Architecture is no longer seen as a representation, but as an ordering technique. The Eritrean government currently uses its heritage by applying the colonizers’ rhetoric and thus displays the ‘World Heritage’ in a new light.
22.06.2018

Der Fall Asmara

Eritreas Hauptstadt Asmara beherbergt eine der größten Sammlungen von Architektur der Moderne weltweit und wurde 2017 von der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen. Am Beispiel der Konstruktion von „Bella Asmara“ lässt sich zeigen, wie sich hegemoniale kulturelle Repräsentationsregime auf lokaler und globaler Ebene des kolonialen Architekturerbes von Asmara bedienen. Handelt es sich dabei einzig und allein um ein Rebranding der kolonialen Architektur des Faschismus für die touristische Nutzung?
18.11.2017

Asmara- Colonial City and Postcolonial Experiences / Introduction / Content

Einleitung und Inhaltsverzeichnis zum Buch
26.09.2017

Asmara - Image, Identity and Memory

Peter Volgger’s contribution addresses representations of Asmara. The essay develops an analysis of the different forms of appropriation of Asmara’s architecture that could be uncovered after the independence of the country. Transnational as well as national players hoped – and still do today – that Asmara would be transformed into an engine of national development. Ultimately, the essay’s goal is to provide a theoretical basis conveying a sense of the multiplex in Asmara’s history of the past few years. The author wishes to approach the making of architectural heritage from a new point of view, namely the interaction between (neo)colonialism, nationalism and globalisation. Architecture is viewed as a type of cultural heritage that has become as fluid as any other form of cultural capital. It is an activity capable of producing images, identities and memories.
26.09.2017

FWF Projekt: The Sleeping Beauty

"The Sleeping Beauty" ist ein vom FWF (Österreichischer Wissenschaftsfond) gefördertes Projekt, das sich dem italienischen Kolonialerbe in Asmara (Eritrea) widmet und die Architektur dieser Stadt im Kontext des Postkolonialismus untersucht. Das Projekt wurde zwischen 2013 und 2016 durchgeführt. 2017 ist Asmara in das Weltkulturerbe der Unesco aufgenommen worden.
08.07.2017

Asmara CARP-Pläne

Die CARP-Pläne beinhalten die vollständige Rekonstruktion des Baubestandes von Asmara, dem "Cultural Assets Rehabilitation Project" (2003) entsprechend. Das CARP wurde von der eritreischen Regierung in Auftrag gegeben, um den "Historical District" von Asmara zu definieren. Dazu gehörten mehr als 400 Gebäude. CARP_PLAN 5 beinhaltet die Zonierung der Stadt, wie sie dem UNESCO-Weltkulturerbe (2017) entspricht. Die Planzeichnungen sind entstanden im Rahmen des FWF-Projekts "The Sleeping Beauty" und wurden von Stefan Graf und Arno Hofer ausgeführt und von Peter Volgger konzeptionell betreut.
21.09.2016

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